Jenaer Grüne: Entwicklung im Landgrafengebiet nicht vergessen

Jena  Die Stadt Jena darf die Entwicklung im Landgrafengebiet in unmittelbarer Nachbarschaft zum Zentrum für Angewandte Forschung (ZAF) und dem Zentrum für Energie und Umweltchemie Jena (CEEC) nicht aus den Augen verlieren. Das haben jetzt Vertreter der bündnisgrünen Stadtratsfraktion gefordert.

Alexandra Lex-Balducci, Heiko Knopf, Margret Franzund Martin Hager

Alexandra Lex-Balducci, Heiko Knopf, Margret Franzund Martin Hager

Foto: Grüne

Im CEEC informierten sich die Stadträte Margret Franz und Heiko Knopf über aktuelle Forschungsarbeiten und künftigen Planungen. Wichtige Themen waren unter anderem die Entwicklung eines Teilcampus für Chemie und Geowissenschaften im Landgrafengebiet. Auch die beiden Gebäude der bisherigen Urologie und Hals-Nasen-Ohren-Klinikums würden sich hier als Erweiterung anbieten.

„In Jena werden aktuell sehr viele Dinge gleichzeitig politisch diskutiert und geplant. Wir haben im Stadtrat die Entwicklungen auf dem Eichplatz und dem Inselplatz, die Bibliothek und die Schwimmhalle vor Augen und vieles mehr. Eine Gefahr ist dabei, dass vermeintlich kleinere Vorhaben in der Politik nicht die notwendige Aufmerksamkeit bekommen“, sagte Knopf.

Der künftige Forschungscampus am Landgrafen mit einer stolzen Gesamtsumme von über 40 Millionen Euro sei wichtig für Jena. „Unsere Aufgabe im Stadtrat ist es, diese Entwicklungen, in die viel Fördergeld von Bund und Land fließen, zu unterstützen und zu begleiten.“

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