Jenaer Stadtrat entscheidet heute zum Petersenplatz

Der Stadtrat befasst sich heute unter Punkt 13 mit einer Beschlussvorlage des Oberbürgermeisters zur Umbenennung des Petersenplatzes. Beginn des öffentlichen Teils der Sitzung ist um 17 Uhr.

Der Stadtrat befasst sich heute unter Punkt 13 mit einer Beschlussvorlage des Oberbürgermeisters zur Umbenennung des Petersenplatzes.
Foto: Frank Döbert

Der Stadtrat befasst sich heute unter Punkt 13 mit einer Beschlussvorlage des Oberbürgermeisters zur Umbenennung des Petersenplatzes. Foto: Frank Döbert

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Jena. Bestreben der Koalition ist es, das Thema heute abzuschließen. Die CDU-Fraktion wird geschlossen für die Beibehaltung des Namens "Petersenplatz" stimmen. Bei den Koalitionspartnern sind die Grünen für Umbenennung, in der SPD sowohl als auch. Linke, Liberale sowie Bürger für Jena dürften mehrheitlich für Umbenennung stimmen. Das Szenario: Gibt es keine Mehrheit für die Beibehaltung "Petersenplatz", dann ist vermutlich mit einer Koalitionsmehrheit für "Jenaplan-Platz" zu rechnen. Der OB erklärte zuletzt, er könne sich alles vorstellen, obwohl er im Januar betont hatte, "Petersen" sei aus seiner Sicht nicht mehr haltbar. Jetzt käme Beibehaltung plus kritischer Kommentierung oder auch Jenplan/Neuer Jenaplan mit Kommentierung in Frage. Die zeitweilige Kehrtwende zwischen Dezember und Januar geht u.a. auch zurück auf eine Stellungnahme von Prof. Dr. Reinhard Schramm, stellvertretender Vorsitzender der jüdischen Landesgemeinde. In der der OTZ übersandten Stellungnahme schrieb er u.a.: "Für eine Ehrung von Prof. Petersen durch Vergabe seines Namens für einen Platz in Jena hat er mit seinen Veröffentlichungen während der Zeit des NS die Schwelle des moralisch Vertretbaren weit überschritten. Eine erläuternde Tafel unter den Platznamen Petersen oder Jenaplan wird der Komplexität des Problems nicht gerecht."

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