Kommunalwahl: Klare Sache in Greiz, Stichwahl in Zeulenroda-Triebes ohne Amtsinhaber

Greiz  Alexander Schulze hat die Bürgermeisterwahl in Greiz gewonnen. In Zeulenroda-Triebes wird eine Stichwahl nötig.

Alexander Schulze ist neuer Greizer Bürgermeister.

Foto: Fotostudio Knabe

Ein eindeutiges Ergebnis brachte die Bürgermeisterwahl in Greiz. Sechs Kandidaten gingen ins Rennen um den Chefsessel im Greizer Rathaus. Mit 57,1 Prozent setzte sich Alexander Schulze (parteilos, durch die CDU unterstützt) mit großem Abstand zu den anderen Kandidaten an die Spitze ab. Jörg Geißler, der Kandidat der Interessengemeinschaft für Wirtschaft und Arbeit (IWA), schaffte es auf 17,9 Prozent, gefolgt von Ines Wartenberg (SPD) mit 10,8 Prozent und Holger Steiniger (Linke) mit 7,9 Prozent. Die beiden parteilosen Kandidaten Torsten Röder (4,9) und Heinz-Dieter Böttger (1,4 Prozent) lagen deutlich zurück.

Die Wahlbeteiligung lag bei 55,8 Prozent. „Das bedeuten einen Zuwachs von über fünf Prozent im Vergleich zur letzten Bürgermeisterwahl“, teilte Stephan Marek aus der Stadtverwaltung mit.

Deutliche Schwankungen bei der Wahlbeteiligung gab es in den verschiedenen Wahlbezirken. So war die Wahlbeteiligung in der Altstadt besonders gering. Die Briefwahl, die knapp 14 Prozent der Stimmen ausmachte, spiegele im Großen und Ganzen den Trend der Stimmabgabe im Wahllokal wider.

Hammerschmidt und Emde in Zeulenroda in Stichwahl

In Zeulenroda-Triebes gehen Einzelbewerber Nils Hammerschmidt (33,0 Prozent) und CDU-Kandidat Volker Emde (26,5 Prozent) in zwei Wochen in die Stichwahl. Diana Skibbe (Die Linke) erhielt 6,8 Prozent der Stimmen, Eike Wachowiak (AfD) 13,7 Prozent und der parteilose Amtsinhaber Dieter Weinlich 20,1 Prozent der Stimmen.

Die Wahlbeteiligung in Zeulenroda-Triebes lag bei 60,5 Prozent. Von den 14.379 Wahlberechtigten hatten 8706 Menschen ihre Stimme abgegeben.

Martina Schweinsburg bleibt Landrätin

Mit 65,9 Prozent setzte sich die CDU-Amstinhaberin bei der Landratswahl im Landkreis Greiz vor Detlef Zietan (IWA) mit 18,5 Prozent und Sven Weber (Linke) mit 15,6 Prozent durch.

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