Linke-Spitzenkandidat Ramelow will Saale-Kaskade von Vattenfall kaufen

Der Spitzenkandidat der Linken in Thüringen, Bodo Ramelow, bringt eine Überführung der Thüringer Saale-Kaskade in öffentliches Eigentum ins Gespräch.

Blick auf den Hohenwarte-Stausee, die Staumauer und das Pumpspeicherwerk.  Foto: Archiv/Tino Zippel

Blick auf den Hohenwarte-Stausee, die Staumauer und das Pumpspeicherwerk. Foto: Archiv/Tino Zippel

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Gera. Sollte die Linke die Wahl gewinnen, will er sich für einen Kauf der Bleiloch- und Hohenwarte-Talsperre vom Energiekonzern Vattenfall und eine Wandlung zum Zweckverband einsetzen, sagte Ramelow der Ostthüringer Zeitung.

"Damit könnten wir die Stromversorgung aus der Region heraus optimieren und überdies die Saaleregion als Premiumangebot im Tourismus platzieren", sagte Ramelow, der den Vorstoß angesichts des niedrigen Zinsniveaus für finanzierbar hält. Aus seiner Sicht könnten so die Saale-Kaskade besser als Energiespeicher dienen und eine dezentrale Energieversorgung befördern, sagte der Linke-Fraktionschef der Zeitung. Als positives Vorbild für eine solche Übernahme in die öffentliche Hand nannte er die Rekommunalisierung von Eon Thüringer Energie, die bereits Früchte trage.

Das komplette Interview mit Bodo Ramelow

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