Mit mehr Stimmen als 2012 im Amt bestätigt: Pößnecks Bürgermeister Michael Modde

Pößneck  In Pößneck steht Wahlergebnis kurz nach 18.30 Uhr fest. Herausforderer Richter erreicht Achtungsergebnis. Wahlbeteiligung von 39,1 Prozent.

Im größten Pößnecker Stimmbezirk, der Nummer 4 mit Wahllokal im Awo-Haus, wurde mit 42,0 Prozent eine überdurchschnittliche und die beste ört­liche Wahlbeteiligung erreicht.

Foto: Marius Koity

Stadtoberhaupt ­Michael Modde (parteilos) wurde bei der gestrigen Bürgermeisterwahl in Pößneck mit 3586 be­ziehungsweise 91,4 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen im Amt bestätigt. Sein Heraus­forderer Steve Richter (Bündnis 90/Die Grünen) erreichte mit 339 beziehungsweise 8,6 Prozent der Stimmen. ­Dieses vorläufige amtliche Endergebnis stand kurz nach 18.30 Uhr fest.

Der Zweikampf um die Spitze des Pößnecker Rathauses war dem demokratischen Prozess offenbar förderlich: 39,1 Prozent der Wahlberechtigten gaben gestern ihre Stimme ab, vor sechs Jahren waren es nur 27,9 Prozent. Neben den insgesamt 3925 gül­tigen Stimmen wurden auch 46 ungültige gezählt. Wahlberechtigt waren 10 159 Pößnecker ab 16 Jahren.

Vor sechs Jahren war Modde als einziger Kandidat auf 2789 beziehungsweise 94,8 Prozent der Stimmen gekommen. Gestern haben ihn also knapp 800 Einheimische mehr als vor sechs Jahren gewählt. Modde ist seit 2006 Bürgermeister – damals setzte er sich mit 3933 beziehungsweise 69,5 Prozent der Stimmen gleich im ersten Wahlgang gegen Amts­inhaber Michael Roolant (CDU) sowie Wolfgang Kleindienst, Lothar Stein und Constanze Truschzinski durch – und bleibt es nun weitere sechs Jahre.

„Es ist ein erfreuliches Er­gebnis und ich danke allen Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben“, kommentierte Modde, sichtlich erleichtert, seinen überwältigenden Wahlsieg. „Froh und dankbar bin ich auch, dass die Wahlbeteiligung wieder etwas höher war.“

„Ich bin sehr zufrieden“, kommentierte Steve Richter seinen Achtungserfolg. „Die Zahl meiner Stimmen liegt deutlich über dem Potenzial der grünen Stammwählerschaft in Pößneck. Für meinen ersten Versuch ist das sehr gut.“ Richter gratulierte dem Wahlsieger kurz nach dem Bekanntwerden der Er­gebnisse in der Wahlzentrale in der Neustädter Straße 1.

Dort resümierte Wahlleiter Andreas Blümel einen „ruhigen und reibungslosen“ Wahltag. Nur seine Prognose, das Ergebnis bis 18.30 Uhr verkünden zu können, verfehlte er knapp.

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