Peter Orosz wird neuer Bürgermeister in Triptis

Triptis  Der Kandidat des Feuerwehrvereines setzt sich mit 54,1 Prozent der Stimmen gegen seine drei Mitbewerber durch.

Peter Orosz (Mitte) ist der neue Chef im Triptiser Rathaus. Ihm gratulieren Amtsinhaber Berthold Steffen und Wahlleiterin Ellen Hoyer.

Foto: Sandra Hoffman

Der neue Bürgermeister von Triptis ist Peter Orosz. Der 61-Jährige, der für den Feuerwehrverein Triptis angetreten war, setzte sich im ersten Wahlgang mit 54,1 Prozent der gültigen Stimmen gegen seine drei Mitbewerber durch. Die Wahlbeteiligung betrug 58,5 Prozent.

Orosz gewann in allen vier Stimmbezirken. Insgesamt schenkten ihm 998 Wählerinnen und Wähler ihr Vertrauen.

Die weiteren Stimmen verteilten sich in etwa gleichmäßig auf die drei weiteren Kandidaten. So erhielt Michael Horn (Einzelbewerber) als Zweitplatzierter 298 Stimmen, das entspricht 16,2 Prozent. Dahinter kam Marco Winter (Einzelbewerber) mit 292 Stimmen (15,8 Prozent) ein, der als kommunalpolitischer Neuling in zwei Stimm­bezirken auf den zweiten Platz kam. Maik Wolschendorf (Die Linke) kam auf insgesamt 256 Stimmen (13,9 Prozent).

„Ich habe gehofft, dass es keine Stichwahl gibt, und ich bin sehr glücklich, dass meine Hoffnung ein positives Ergebnis genommen hat“, sagte Orosz kurz nach der Bekanntgabe der Wahlergebnisse durch Wahlleiterin Ellen Hoyer. „Eigentlich bin ich sprachlos“, zeigte er sich doch von dem klaren Ergebnis überrascht und überwältigt.

Die Bürgermeisterwahl in Triptis war die spannendste am gestrigen Tag im Orlatal, weil Berthold Steffen (Freie Wähler) nach 28 Jahren im Amt nicht noch einmal kandidierte. Sowohl die Freie Wählergemeinschaft als auch die SPD hatten Orosz unterstützt.

„Peter Orosz bringt die Voraussetzungen mit, die für die Ausübung dieses Amtes notwendig sind: jahrelange Zugehörigkeit im Stadtrat, jahrelanges Hauptausschussmitglied und seit vielen Jahren Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses“, freute sich Berthold Steffen über die Wahl seines Nach­folgers. Neben Steffen gehörten die Bürgermeister Sabine Gersch­ner (Rosendorf), Rainer Faulwetter (Tömmelsdorf) und Thomas Franz (Mittelpöllnitz) zu den ersten Gratulanten ihres neuen Kollegen.

„Ich weiß sehr zu schätzen, dass sich die Wahlhelfer immer wieder zur Verfügung stellen. Für die Stadt ist das eine große Hilfe“, bedankte sich Ellen Hoyer bei allen Wahlhelfern. Die Wahl sei reibungslos und ­zügig verlaufen. Bereits eine Dreiviertelstunde nach Schließung der Wahllokale stand das Wahlergebnis fest.

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