Tiefensee: Probleme der Autoindustrie nehmen noch zu

Erfurt .  Wirtschaftsminister Tiefensee forder eine zügige Umsetzung des vom Bund angekündigten Konjunkturprogramms.

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Foto: Hugo Amaral / dpa

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Nach Einschätzung von Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) wird sich die Krise der deutschen Automobilindustrie weiter verschärfen. Das habe negative Auswirkungen auch auf die Thüringer Unternehmen, erklärte Tiefensee am Sonntag in Erfurt. Die Corona-Krise habe den ohnehin laufenden Strukturwandel erheblich beschleunigt, äußerte er mit Blick auf Insolvenzen von Zulieferfirmen wie Mitec und JD Norman in der Region Eisenach.

Wichtig sei jetzt, dass das vom Bund angekündigte Konjunkturprogramm zügig umgesetzt werde. Tiefensee forderte Nachbesserungen sowohl bei den Überbrückungshilfen, die Anfang Juli starten sollen, als auch den Hilfen für den Neustart der Wirtschaft.

Die Automobilindustrie ist bisher Thüringens umsatzstärkster Industriezweig und Arbeitgeber von mehreren Zehntausend Menschen. Dabei dominieren Zulieferfirmen.

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