Altenburg. Hospizvereins St. Elisabeth in Altenburg kann zum Tag der offenen Tür einladen - endlich.

Im Februar 2024 ist es soweit: In Altenburg wird das St. Elisabeth Hospiz offiziell eröffnet. Am 31. Januar besteht für jedermann die Gelegenheit, sich am Tag der offenen Tür dort umzuschauen.

15 Jahre liegen zwischen der ersten Idee bis zur Eröffnung des Hospizes

Von der ersten Idee eines stationären Hospizes in Altenburg bis heute vergingen allerdings 15 Jahre. „In dem Sommer damals war ich auf Usedom im Urlaub und lernte ein Ehepaar kennen, das in NRW einen Verein gegründet und dann dafür gesorgt hat, dass ein stationäres Hospiz gebaut wurde. Das hat mich motiviert, darüber nachzudenken, ob es für Altenburg auch infrage kommen könnte“, erinnert sich Ursula Zippel, Vorsitzende des Hospizvereins St. Elisabeth, der dafür aus der Taufe gehoben wurde, um Fördermitglieder und Spenden zu gewinnen, um die Sache voranzutreiben.

Und nun steht die Eröffnung kurz bevor. Für das Hospiz sind zwölf große Zimmer geplant, die modern und hell mit eigenem Bad ausgestattet sind. Neben einem großzügigen Ess- und Wohnraum mit offener Küche wird es Gemeinschaftsräume geben.

Anliegen ist es, für schwerstkranke Menschen und deren Angehörige einen Ort schaffen, an dem sie mit Würde und in Geborgenheit leben, sterben und trauern können. Rund um die Uhr werden speziell geschulte Pflegekräfte nach einem ganzheitlichen Konzept für die Erkrankten sorgen. Angehörige werden bei der Trauerbewältigung kostenlose Unterstützung erfahren. Ein stationäres Hospiz bietet neben Unterkunft und Verpflegung palliativ medizinische, palliativ pflegerische, psychosoziale und seelsorgliche Begleitung, Betreuung und Beratung an.

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