Altenburg. Neues aus Altenburg: Die aktuellen Polizeiberichte und ein frisches Kunstprojekt startet. Was man heute unbedingt wissen sollte.

Parkhausrandale in Altenburg

Altenburg. Unbekannte Randalierer sorgten in der vergangenen Woche vom 1. Februar bis zum 2. Februar für eine Sachbeschädigung. So rissen die Täter in einem Parkhaus in der Fabrikstraße mehrere Stromkabel aus den Lampen beziehungsweise Halterungen und sorgten so für großen Schaden. Die Altenburger Polizei ermittelt nun dazu (Bezugsnummer 0029566/2024) und nimmt Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 03447 / 4710 entgegen.

Unbekannter Flaschenwerfer in Altenburg

Altenburg. Eine Bierflasche nutzte offenbar ein bislang unbekannter Täter als Wurfwerkzeug, um Sachschaden an einem in der Johannisstraße abgestellten VW-Transporter zu verursachen. Demnach flog die Flasche auf die Heckscheibe des Fahrzeuges, so dass diese zu Bruch ging. Die Tatzeit selbst lässt sich auf den Zeitraum vom 2. Februar bis zum 3. Februar eingrenzen. Zeugen, welche Hinweise zum bislang unbekannten Flaschenwerfer geben können, werden gebeten, sich unter Nennung der Bezugsnummer 0031100/2024 bei der PI Altenburger Land zu melden. Telefonnummer: 03447 / 4710.

Wohnungsbrand in Altenburg

Altenburg. Am vergangenen Sonntag wurde gegen 16:30 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Pappelstraße gemeldet. Vor Ort stellten Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei fest, dass in einer Wohnung im 5. Obergeschoss Rauch aus einer Wohnung drang. Die Feuerwehr konnte einen Brand in dem Schlafzimmer der Wohnung feststellen und löschen. Diesem schnellen und professionellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass eine Ausbreitung des Brandes in der Wohnung und im Haus verhindert werden konnte. Alle Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Durch den Brand wurde die Wohnung beschädigt und ist derzeit nicht bewohnbar. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei übernommen.

Altenburger Schlossverein lädt zu Lesung ein

Altenburg. Der Altenburger Schlossverein lädt an diesem Freitag, 9. Februar, zu seiner nächsten Veranstaltung ein. Zu Gast ist diesmal die Autorin Ellen Paul, die aus ihrem Buch „Wer wir sind“ lesen wird.

Die Skatstädterin hat in ihrem im E. Reinhold Verlag erschienenen Erstling 30 Geschichten aus dem Altenburger Land aufgeschrieben, die ein kleines Spiegelbild der Region in den rund 30 Jahren nach der politischen Wende zeichnen. Darunter so ungewöhnliche wie die eines Ehepaares aus Hartha, das an der Côte d’Azur Häuser für die Schönen und Reichen baute, oder über den einst jüngsten Medizinprofessor Deutschlands, einen Altenburger. Die Veranstaltung, auf der die Autorin natürlich nicht nur lesen wird, findet um 18 Uhr im Bachsaal des Residenzschlosses statt.

Um Anmeldung unter altenburger-schlossverein@arcor.de wird gebeten. Der Eintritt ist frei.

Aktuelle Nachrichten aus dem Altenburger Land

Kulturschätze des Altenburger Landes – Neues Salonformat mit Bürgern und Bürgerinnen des Landkreises startet

Altenburg. Das Altenburger Land hat kulturell viel zu bieten: Denkmäler, Traditionen und Bräuche, Sprache und Dialekt, Kulinarik, Kunst und Handwerk, Land(wirt)schaft und Architektur oder auch Feste. Das kulturelle Erbe ist reich und so mancher Schatz schlummert noch im Verborgenen.

Im Rahmen des TRAFO-Projekts „Der fliegende Salon“ soll sich nun in einem neuen beteiligungsorientierten Salonformat auf die Suche nach Kulturschätze gemacht werden. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Landkreises gehen Susann Seifert und Anja Fehre vom Sozialunternehmen Erlebe was geht (Farbküche und Stadtmensch) ein viertel Jahr lang auf Schatzsuche. Dabei durchstöbern sie mit drei Teams – bestehend aus jeweils sieben Kulturbegeisterten – zusammen die hiesige Landschaft und packen alles, was für die Altenburger Region wertvoll scheint, in eine Schatzkiste.

Schließlich wird die Kiste geöffnet und die Kulturschätze erstrahlen auf besondere Art und Weise. Susann Seifert erklärt den Beteiligungsansatz so: „In drei definierten Gebieten im Altenburger Land, die sich an den Planungsräumen des Jugendförderplans orientieren, arbeitet jeweils ein Team an einem vorgedachten Themenkomplex. Akteure, Disziplinen, Positionen werden mutig miteinander verknüpft. So kann ein lebendiger, offener Austausch entstehen, der emotionalisiert, Räume öffnet, Gedanken freisetzt und im besten Falle die Voraussetzungen für kulturelle Innovationen schafft.“

Am Ende der Schatzsuche präsentierten die Teams ihre Ergebnisse, Schlussfolgerungen und Ideen in einem eigenen Salonformat einer breiten Öffentlichkeit, ergänzt Anja Fehre. Bürger und Bürgerinnen des Landkreises, die am Salonformat mitwirken wollen, können sich bis zum 25. Februar um die Teilnahme an der Schatzsuche bewerben und bilden dann mit anderen Bewerbern ein Team. Per Losverfahren sollen schließlich die Gruppen zusammengesetzt werden. Dazu ist ein Formular auf der Webseite des Fliegenden Salons (www.fliegender-salon.de) und der Erlebe was geht gGmbH ( www.erlebewasgeht.org) abrufbar. Außerdem liegt es in der Farbküche (Moritzstraße 6) und im KroneZwei (Kronengasse 2) bereit zum Ausfüllen.

Für ihre Teilnahme erhalten alle Mitwirkenden eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 840 Euro. Kunst- und Kulturschaffende, die sich ebenso auf den Aufruf bewerben können und nach Referenzen und Engagement ausgewählt werden, koordinieren federführend die Teams. Sie können ein Honorar in Höhe von 1.650 Euro erhalten.

Ziel ist es, für die jeweiligen Altenburger Gebiete möglichst viele (Kultur)Schätze zu heben, diese in ihrer tradierten Form zu erkennen, sichtbar zu machen und mit künstlerischen Mitteln in die Zukunft zu transformieren, um daraus neue Perspektiven für künstlerisch-kulturelles Leben auf dem Land zu entwickeln. Eine Informationsveranstaltung zum neuen Salonformat findet am Mittwoch, 7. Februar, 19 Uhr online statt. Der Link zum digitalen Raum ist auf der Webseite www.erlebewasgeht.org veröffentlicht.