Schmölln. Altenburger Land: Sonniges Marktfest in Schmölln. Knopfprinzessin und ihresgleichen mit Bad in der Menge und freudigen Nachrichten.

  • Festauftakt in Schmölln.
  • Zehn Jahre Knopfprinzessin.
  • Spaß und gute Laune für jedermann.

Besser hätte es nach den grauen, tristen und vor allem kalten Tagen am Sonnabend gar nicht sein können: Pünktlich zum Schmöllner Marktfest strahlte die Sonne, und die Temperaturen waren so, dass es die Menschen in Scharen auf den Markt zog.

Aber sie kamen nicht nur, um die Sonne zu genießen oder sich zum Plauschen zu treffen. Stadtverwaltung und Vereine, Händler und Musiker hatten das diesjährige Marktfest gut vorbereitet. Und das zog vor allem das bunte Festprogramm ins Stadtzentrum von Schmölln. Die Spielleute-Union Schmölln-Gößnitz stimmte darüber hinaus das Publikum auf Nachmittag und Abend ein.

Spielleute-Union legt sich beim Marktfest ins Zeug

Von Harry Belafonte über The Lion Sleeps Tonight bis Pippi Langstrumpf - dieses Stück durfte sogar der Schmöllner Bürgermeister Sven Schrade (SPD) dirigieren - reichte das Repertoire der Musikerinnen und Musiker, die sich intensiv auf die Freiluftsaison und diverse Meisterschaften vorbereiten. Sie erfreuten zum Start in den Marktfest-Rummel in ihren schmucken Uniformen und mit eingängigen Musikstücken das Publikum.

Danach begrüßte Bürgermeister Sven Schrade die Gäste aus Nah und Fern und wünschte allen angenehme Stunden bis Mitternacht. Aus Nah und ern waren sie auch gekommen: die Hoheiten nämlich, die mit ihrem Gefolge den Weg in die Knopfstadt gefunden hatten. Auf Einladung von Knopfprinzessin Constanze I.

Knopfprinzessin feiert auf dem Schmöllner Marktfest

Hoheiten unter sich: Knopfprinzessin Constanze I. hat ihre Kolleginnen und Kollegen eingeladen und die stürzten sich nur zu gern ins Schmöllner Marktfest-Getümmel.
Hoheiten unter sich: Knopfprinzessin Constanze I. hat ihre Kolleginnen und Kollegen eingeladen und die stürzten sich nur zu gern ins Schmöllner Marktfest-Getümmel. © Funke Medien Thüringen | Jana Borath

Und all die Hoheiten waren sehr gern der Einladung der Schmöllner Knopfprinzessin gefolgt. Wohl auch deshalb, weil Constanze I. ein besonderes Jubiläum beging bei dieser Gelegenheit: Das zehnte nämlich als Knopfprinzessin, das Ehrenamt hatte sie am 1. Mai 2014 übernommen. Und sie wird es noch ein weiteres Jahr ausüben, wie zum Marktfest am Samstag bekannt gegeben wurde.

Zehn Jahre Regentschaft - es berühre sie, eine so lange Zeit ihre Heimatstadt in anderen Bundesländern vertreten zu dürfen, wie sie sagt. „Und es ist eine unfassbar hohe Wertschätzung, dass so viele Hoheiten zu unserem Marktfest nach Schmölln gekommen sind.“

Mit Thüringer Hoheiten auf Du und Du

Kuchenanschnitt mit Tradition: Constanze I. in Aktion.
Kuchenanschnitt mit Tradition: Constanze I. in Aktion. © Funke Medien Thüringen | Jana Borath

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Möglich wurde die Anreise dieser besonderen Gäste in diesem Jahr übrigens durch private Spenden. Mit von der Partie waren die Königin der Städtepartnerschaft aus dem sächsischen Vogtland, die 15. Rositzer Kirmeskönigin, Natalie III. und die Saalfelder Grottenfee. Letztere freute sich besonders, dass der Zug sie von Saalfeld bis Schmölln gebracht hat. Schmölln, eine Weltstadt mit Bahnanbindung, das habe mittlerweile nicht mehr jeder, meinte die Grottenfee während der Vorstellung. Auch das Thüringer Wanderfleischerehepaar Irene und Werner Kästner sowie die Dornburger Rosenkönigin Emely mit ihrem Gefolge waren nach Schmölln gekommen und luden zugleich zu den Festen in ihre Heimatregionen ein. Auch die Fliederprinzessin Rebecca aus Bad Frankenhausen und die Quellprinzessin aus Bad Tennstedt gaben sich die Ehre. Traditionsgemäß wurde dann der Knopfkuchen auf der Bühne angeschnitten. Den hatte die Bäckerei Reichardt gesponsort.

Alle an einem Strang fürs Schmöllner Marktfest

Hans-Jürgen Mutz in seinem Element: Für den Heimat- und Verschönerungsverein Schmölln führt er Neugierige in die Bergkeller hinterm Rathaus.
Hans-Jürgen Mutz in seinem Element: Für den Heimat- und Verschönerungsverein Schmölln führt er Neugierige in die Bergkeller hinterm Rathaus. © Funke Medien Thüringen | Jana Borath

Für die Kinder gab es allerlei. So konnte auf Ponys geritten werden. Es wurde gebastelt, und der MC Schmölln war mit seinem Tretautoparcours wieder mit von der Partie. Die Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins führten durch den Bergkeller hinter dem Rathaus, was zahlreiche Neugierige anlockte.

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Die Schüler des Roman-Herzog-Gymnasiums hatten Kuchen gebacken, um ihre Kasse für den künftigen Abiball aufzubessern. Über 20 Kuchen hatten sie mitgebracht, und gegen 15 Uhr war schon der Großteil über den Ladentisch gewandert. Der Maibaum lag parat. Die Kinder schmückten ihn am Nachmittag eifrig mit bunten Bändern, die Mitglieder der Stützpunktfeuerwehr stellten den Baum danach mit ihrer puren Muskelkraft und den üblichen Hilfsmitteln auf dem Marktplatz auf. Am Abend konnte, wer wollte, bei Musik das Tanzbein schwingen und so den Abend ausklingen lassen. Ein Auftakt nach Maß in puncto Geselligkeit und Frohsinn in der beginnenden schönen Jahreszeit.

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