650.000 Euro Kulturlastenausgleich für die Stadt Gera

Puppenbühne Gera wird saniert.

Puppenbühne Gera wird saniert.

Foto: Peter Michaelis

Gera.  Geld wird in Gera auf 13 Maßnahmen und Projekte aufgeteilt

Für dieses Jahr erhält die Stadt Gera einen Kulturlastenausgleich in Höhe von 650.000 Euro vom Freistaat Thüringen. Darüber informierte Bürgermeister Kurt Dannenberg (CDU) in der jüngsten Sitzung des Kultur- und Sportausschusses. Aufgeteilt werde dieses Geld auf 13 Projekte beziehungsweise Maßnahmen.

So werden zehn Prozent des Kulturlastenausgleiches – 65.000 Euro – gemäß eines Beschlusses des Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses zur Förderung von Kultur- und Kunstvereinen der Stadt Gera bereitgestellt. 40.000 Euro sollen genutzt werden, um die Veranstaltungsformate Jazz Comma 2.0 und Couchkonzerte zu forcieren. Investive Mittel in Höhe von 10.000 Euro fließen in die Ausstattung für die Öffentlichkeitsarbeit. Als Beispiele werden hier unter anderem digitale Museumsrundgänge genannt. 60.000 Euro werden für die Kulturtage in der Innenstadt bereitgestellt und 50.000 Euro für Stadtmarketing. Für die Thüringer jüdisch-israelischen Kulturtage sind 6000 Euro vorgesehen und 20.000 Euro für Jubiläen. 200.000 Euro werden für Baumaßnahmen Puppenbühne veranschlagt und 111.000 Euro für die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes. Investive Mittel in Höhe von 16.000 Euro gehen an die Bibliothek zur Beschaffung von Medientrögen und Präsentationsmöbeln sowie für Technik. 20.000 Euro werden für Marketingmaßnahmen wie überregionale Werbung sowie Broschüren und Flyer vergeben und 50.000 Euro für die Umsetzung der im Tourismuskonzept festgeschriebenen Maßnahmen.

Der Kulturlastenausgleich ist eine Zuweisung des Freistaates Thüringen an Städte, Gemeinden und Landkreise, die überdurchschnittliche Aufwendungen für Kultur erbringen. Er ist ein Ausgleich kommunaler Belastungen im kulturellen Bereich. Die Prüfung der Voraussetzungen sowie die Berechnung und Festsetzung der Zuweisung erfolgen jährlich neu.