Abgefahrenes Konzert: Sylvia Eigenrauch wünscht sich, dass 40 Trabis hupen

Zweitakter intonieren in knapp zwei Wochen die „Symphony 3.0“ von Moritz Eggert für Schiffshörner, Autohupen und Fußballhupen in Gera.

Sylvia Eigenrauch

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Foto: Peter Michaelis

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Das Stück des Münchener Komponisten kennt der Geraer Kulturhauptstadtmanager Peter Baumgardt. Als er die Passauer Festspiele leitete, erklang die Symphony dort aus Anlass des 25-jährigen Bestehens der Deutschen Einheit. In Gera soll die öffentliche Aufführung 30 Jahre Mauerfall und die Übergabe der Bewerbungsschrift für Gera als Kulturhauptstadt im Jahr 2025 an den Oberbürgermeister verbinden. Nicht nur das. Anschließend sollen sich acht Trabis auf den Weg zur Kulturstiftung der Länder in Berlin machen. Dass es acht sein sollen, erklärt sich aus der Zahl der Buchstaben im Stadtnamen Gera und aus den Ziffern für das Kulturhauptstadtjahr. Jedes Fahrzeug soll mit einem Buchstaben oder einer Ziffer auf die Reise gehen. Noch werden aber Trabis und ihre Fahrer oder auch Fahrerinnen gesucht, die Lust haben, dem Taktstock des Wiener Dirigenten Caspar Richter über die Trabi-Hupe zu folgen. Inzwischen ist Dietmar Staps dem Team aus dem Kulturhauptstadtbüro bei der Suche nach Mitstreitern behilflich. Er kennt viele Trabipiloten persönlich und er will, dass dieses abgefahrene Konzert für Gera zustande kommt. Gestern meldeten sich zwei weitere Fahrer. Im Moment sind 14 Teilnehmer sicher. Insgesamt 40 wünschen sich die Organisatoren und sind weiter zuversichtlich.

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