Adresse für Wohn-Investition in Gera bleibt vorerst geheim

Gera.  Die SIM Gruppe will zwei Millionen Euro in ein Wohnhaus in der Stadtmitte Geras investieren und Loftwohnungen verkaufen.

Die SIM Gruppe will in Gera in ein Wohnhaus investieren. (Symbolfoto)

Die SIM Gruppe will in Gera in ein Wohnhaus investieren. (Symbolfoto)

Foto: Peter Michaelis

Zwei Millionen Euro, die in ein Wohnhaus in der Geraer Innenstadt investiert werden sollen – Mit dieser Nachricht hat sich vor wenigen Tagen die SIM Gruppe mit Sitz in Berlin und Jena an unsere Redaktion gewandt. Allein, aus der Adresse macht der „Immobilieninvestor und Asset-Manager mit Schwerpunkt auf bezahlbaren Wohnraum“ auch nach mehrmaliger Nachfrage derzeit noch ein Geheimnis.

Laut der Mitteilung habe man in Gera ein Wohnhaus erworben, eine Immobilie, bestehend aus einem gut sanierten und voll vermieteten Altbau mit 15 Wohneinheiten, sowie einem leerstehenden Hinterhaus. Die bestehenden Wohnungen sollen langfristig im Bestand gehalten werden, im Hinterhaus, nach Unternehmensangaben eine ehemalige Strickerei, sollen bis Ende 2021 „vier hochwertige Wohnlofts mit charakteristischen hohen Decken und Sichtbackstein“ entstehen. Geplant sei es, die rund 120 Quadratmeter großen Lofts als Eigentumswohnungen zu verkaufen.

„Das Objekt befindet sich in der Stadtmitte, Bahnhof und Stadtzentrum sind jeweils in fünf Minuten fußläufig zu erreichen“, heißt es auf Nachfrage: „Eine genaue Adresse soll aktuell noch nicht genannt werden.“ Leider reichen die Angaben allein noch nicht, um auf ein Objekt zu schließen, da auch das Geraer Stadtarchiv auf Nachfrage mitteilt, dass es in der Stadt Gera in der Historie mehrere Strickereien gab, „einige lagen auch in der Nähe vom Zentrum“.