Eine Stadt sucht ihren Weg: Der zur Kulturhauptstadt ist es nicht, der in eine smarte Zukunft kann es werden.

Auf ihrer immerwährenden und ausdauernden Suche nach sich selbst hat die Otto-Dix- und Hochschul-Stadt Gera in diesem Jahr Antworten, aber auch neue Fragen gefunden. Antworten dabei aber eher im Sinne des Ausschlussverfahrens. Als „Stadt der Fettguschen“ nach gleichnamiger Kampagne noch voller Stadtmarketing-Schwung ins Jahr gestartet gibt es einen herben Selbstfindungsdämpfer im Dezember, als klar ist, dass Gera so schnell nicht zum kulturellen Nabel Europas wird.