Ausstellung in Gera: „Spiegelbilder der Melancholie“

Blick auf die Stadt- und Regionalbibliothek Gera.

Blick auf die Stadt- und Regionalbibliothek Gera.

Foto: Peter Michaelis / Archiv

Gera.  Uwe Hentschel zeigt seine Arbeiten in der Stadt- und Regionalbibliothek.

Ab Montag präsentiert die Stadt- und Regionalbibliothek Gera eine neue Ausstellung mit dem Titel „Spiegelbilder der Melancholie“, teilt die Einrichtung mit. Gezeigt werden Landschaftsbilder von Uwe Hentschel. Der ehemalige Lehrer für Ethik und Kunsterziehung hat für seine Ausstellung Arbeiten aus den Jahren 1987 bis 2010 und ab 2019 ausgewählt.

Nahezu alle Bilder hätten eine ethische Motivation und seien dementsprechend für den Maler eine Kommunikationsform. Die Bildfolge beginne mit Themen zur DDR-Zeit und führt zur Darstellung von Naturräumen, die oft zeitgemäße Botschaften in sich trügen.

Uwe Hentschel wuchs im Sperrgebiet an der deutsch-deutschen Grenze auf. Dort erlebte er intensiv unberührte Natur und lernte auch das naturverwachsene kleinbäuerliche Wirken kennen. Später beobachtete er die Ausmaße der verordneten Kollektivierung.

Die mit Pastell- und Ölpastellfarben gefertigten Bilder seien dem ethischen Anliegen entsprechend bewusst in naturalistischem Stil gehalten. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 4. September in der Geraer Bibliothek am Puschkinplatz zu den Öffnungszeiten am Montag von 14 bis 19 Uhr, Dienstag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr und Sonnabend 10 bis 13 Uhr. Mehr Informationen gibt es unter www.biblio-gera.de.