Brandschutz für den Kindergarten „Zauberwald“ in Frankenthal kommt

Gera-Frankenthal  Damit soll der Verlust der Betriebserlaubnis abgewendet werden. Neuaufnahmen wieder möglich, ein Trägerwechsel auch

Die Kinder machten vorgestern im Garten Tanz- und Bewegungsübungen. Danach stand wie an jedem Mittwoch ein Ausflug in den „Zauberwald“ an.

Die Kinder machten vorgestern im Garten Tanz- und Bewegungsübungen. Danach stand wie an jedem Mittwoch ein Ausflug in den „Zauberwald“ an.

Foto: Peter Michaelis

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Die Arbeiten für den Brandschutz im Kindergarten „Am Zauberwald“ in Frankenthal sollen „kurzfristig ausgeschrieben“ werden. Das erklärte gestern Norbert Vornehm, Vorsitzender des Volkssolidarität Kreisverbandes Gera, gegenüber unserer Zeitung. Noch gestern sollten auch die Eltern informiert werden.

Mit den Arbeiten gemeint ist, dass zunächst alles getan wird, um den Verlust der Betriebserlaubnis abzuwenden. Die Aufsichtsbehörde des Freistaates Thüringen hatte diese am 3. Mai 2019 bis zum 31. Dezember dieses Jahres befristet. Konkret bedeutet das, dass eine Außentreppe als zweiter Fluchtweg gebaut wird, dass man Brandschutztüren einsetzen lässt, die vorhandene Treppe im Haus brandsicher macht und auch der Dachstuhl so gesichert wird, dass ein mögliches Feuer nicht ungehindert auf ihn übergreifen kann.

Den endgültigen Beschluss, so zu verfahren, habe der geschäftsführende Vorstand, der aus Norbert Vornehm, Norbert Hein und Winfried Wunderlich besteht, diese Woche gefasst. Voraussetzung dafür war, dass für die bereits bewilligten Fördermittel in Höhe von 362.000 Euro bis Ende Mai ein Umwidmungsantrag bei der Stadtverwaltung gestellt war. Denn ursprünglich sollte auch das undichte Dach repariert und die Fassade des Gebäudes am Gerberg erneuert werden.

Diese Arbeiten sollen, ebenso wie die Reparatur der Abwasserleitung – die vorhandene bot Anlass für Hygienemängel – erst dann passieren, wenn weitere Fördermittel zugesagt sind. Fristgerecht sei dafür ein Antrag gestellt worden, hieß es. Auch eigenes Geld würde investiert.

Norbert Vornehm erklärte auf Nachfrage, dass die Aufnahmesperre damit aufgehoben sei und Neuanträge gestellt werden können. Er machte auch klar, dass der Kindergarten mittelfristig in andere Trägerhände übergehen könne, wenn es dafür Interesse gibt. Gespräche mit anderen und der Stadt würden laufen.

Seit Februar warteten Eltern und der Ortsteil auf die Entscheidung. Derzeit besuchen 33 Kinder den Kindergarten.

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