Nicht alle städtische Freizeiteinrichtungen bleiben in Gera zu

Gera.  Ab 2. November müssen in Gera nicht alle bleiben Freizeiteinrichtungen schließen.

Im  Kultur- und Kongresszentrum Gera finden bis auf Weiteres keine Veranstaltungen statt.

Im Kultur- und Kongresszentrum Gera finden bis auf Weiteres keine Veranstaltungen statt.

Foto: Peter Michaelis

Bundesweit gelten ab Montag neue Maßnahmen zum Schutz vor der weiteren sprunghaften Ausbreitung des Coronavirus. Dies beschloss die Ministerpräsidentenkonferenz am 28. Oktober. Der Freistaat Thüringen hat hierzu eine „Sondereindämmungsverordnung“ erarbeitet. Alle aktuellen Infos im kostenfreien Corona-Liveblog.

Wie die Stadtverwaltung am Sonntag mitteilte, gilt insbesondere für Einrichtungen der Stadt ab 2. November folgendes:

Das Hofwiesenbad Gera wird für den öffentlichen Betrieb und damit den Freizeit- und Amateursport geschlossen, es bleibt für den Schwimmunterricht der Schulen weiter verfügbar.

Die Schulsporthallen und Sportstätten stehen für den Schulsport weiter zur Verfügung, werden für den Freizeit- und Amateursport ab 2. November bis auf Widerruf geschlossen. Eine Ausnahme bildet zur Versorgung von lebenden Tieren das Reitstadion Gera-Milbitz.

Das Kultur- und Kongresszentrum und Comma werden für den Veranstaltungsbetrieb geschlossen. Veranstaltungen werden verschoben oder abgesagt. Geschlossen werden auch Museen.

Der Tierpark Gera darf grundsätzlich weiterhin geöffnet bleiben. Im Gegensatz zu den Beschlüssen der Ministerpräsidentenkonferenz dürfen in Thüringen auch körpernahe Dienstleistungen (zum Beispiel. Friseure, Tattoo- , Kosmetik- und Nagelstudios) weiterhin öffnen, wurde mitgeteilt.

Die Stadtverwaltung Gera bittet alle Veranstalter, ihre geplanten Veranstaltungen für den Monat November unverzüglich abzusagen. Die Stadtverwaltung bittet um Unterstützung für die Maßnahmen und um Einhaltung der Hygieneregeln nach dem AHA-L-Prinzip: Abstand halten, Hygieneschutz beachten, Alltagsmaske tragen und lüften.

Dazu Oberbürgermeister Julian Vonarb (parteilos): „Ich begrüße es, dass das Land Thüringen leicht abweichende Regeln beschlossen hat und somit beispielsweise unser Tierpark grundsätzlich geöffnet werden kann. Die finalen Abstimmungen werden am Montagvormittag durchgeführt. Dennoch appelliere ich an alle, die Kontakte weitestgehend einzuschränken. Gera ist nun auch Risikogebiet und wir sollten alles tun, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.”

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