Die Moschee war früher eine Kirche

Gera.  Für die aktuellen Einwohner des Bergdorfes ist das entdeckte Heiligenbild unter dem Wandverputz Frevel.

Stilleben aus dem albanischen Film: Ein Licht zwischen den Wolken

Stilleben aus dem albanischen Film: Ein Licht zwischen den Wolken

Foto: Neue Visionen Filmverleih

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Der Filmclub Comma Gera zeigt am Freitag, 6. Dezember, um 20 Uhr den albanischen Film „Ein Licht zwischen den Wolken“ von 2018 in der Regie von Robert Budina. In der rauen Hochgebirgs-Idylle eines albanischen Bergdorfes lebt es sich erstaunlich multikulturell: Der Hirte Besnik ist dank seiner katholischen Mutter, dem kommunistischen Vater und den muslimischen und orthodoxen Schwiegerfamilien an Kompromisse gewöhnt. Doch das friedliche Miteinander im Dorf und in der Familie wird herausgefordert. Beim Gebet in der Moschee entdeckt Besnik etwas Unglaubliches: Verborgen hinter Wandverputz offenbart sich eine christliche Heiligendarstellung. Unvorstellbar scheint für die muslimische Mehrheit, was nun unwiderlegbar ist: die Moschee war einst eine Kirche. Ein gemeinsames Gotteshaus mag für ihre Vorfahren selbstverständlich gewesen sein.

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