Drittes Spendenpaket von Geraer für Kinder mit Behinderungen in Indonesien angekommen

Maler und Grafiker Hans-Jörg Waskowski in seiner am Freitag eröffneten Ausstellung mit Handzeichnungen und Lithographien aus 20 Jahren in der Geraer Volkshochschule. Rechts VHS-Direktor Egbert Heidel.

Maler und Grafiker Hans-Jörg Waskowski in seiner am Freitag eröffneten Ausstellung mit Handzeichnungen und Lithographien aus 20 Jahren in der Geraer Volkshochschule. Rechts VHS-Direktor Egbert Heidel.

Foto: Jürgen Kante

Gera.  Der Maler und Kursdozent Hans-Jörg Waskowski, hat auch in der Coronapandemie sein Engagement für behinderte Kinder und Jugendliche in Indonesien fortgesetzt.

Da es derzeit für ihn nicht möglich ist, nach Tasikmalaya/West, Java/Indonesien zu reisen, um dort die Schüler in Maltechniken zu unterrichten, schickte der Geraer ein drittes Spendenpaket mit Material auf Reisen. „Nach vielen Querelen mit dem indonesischen Zoll ist es nun endlich am Bestimmungsort, der SLB Schule für Behinderte Bahagia in Tasikmalaya, angekommen“, atmet Hans-Jörg Waskowski auf.

Allerdings habe der Zoll der Schule Einfuhrgebühren auferlegt und sei wenig sorgsam mit dem Spendenmaterial umgegangen, berichtet er und kann seine Verärgerung darüber nicht verhehlen. Mit den Farben, Pinseln und dem Papier werde in der SLB Jamanis Schule bereits gearbeitet, freut sich Waskowski und möchte allen Mitspendern noch einmal danken. „Der Wert der Materialien betrug etwa 750 Euro, von denen rund 450 Euro von meinen Kursmitgliedern gespendet wurden.“

Wenn Corona das Reisen wieder zulässt, soll es für den Seniorexperten erneut für vier Wochen nach Indonesien gehen. Gern möchte er mit den behinderten Kindern und Jugendlichen arbeiten. Denn diese Beschäftigung mit Kunst fördere nicht nur ihre Motorik und entwickle vielfach Begabungen, sondern könne ihnen zu einem Einstieg in die Gesellschaft und einer Perspektive verhelfen, weiß er.