Ein bäriges Nachmittagsvergnügen im Schütz-Haus in Bad Köstritz

Bad Köstritz.  Im Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz sind die Bären los.

Sonderausstellung in der Schütz-Haus-Galerie „Von der Verbärung der Welt“. Gesangstunde in der Teddyschule.

Sonderausstellung in der Schütz-Haus-Galerie „Von der Verbärung der Welt“. Gesangstunde in der Teddyschule.

Foto: Abbildung: Postkarte, Archiv Heinrich-Schütz-Haus

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Am Dienstag, 30. Juni, um 14 Uhr findet die erste Musikalische Museumsrunde nach der Corona-Pause statt. Um Hygieneauflagen einzuhalten und um „für mehr Luft zu sorgen“ findet sie jedoch nicht wie üblich im Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz statt, sondern im Festsaal des Palais Bad Köstritz.

Zu Gast ist Christel Köhle-Hezinger. Sie ist die Titelgeberein für die derzeitige Sonderausstellung in der Schütz-Haus-Galerie „Von der Verbärung der Welt“. Ihr Artikel war es, der die Köstritzer Ausstellungsmacher auf die Idee brachte, sich mit Bären jeglicher Couleur, der unterschiedlichsten Zeiten, Metiers, Genres, Materialien und und und auseinanderzusetzen.

Da erschien es den Köstritzern nur recht, die Namenspatronin nach Köstritz zu einer Musikalischen Museumsrunde einzuladen. Für Christel Köhle-Hezinger ist es der erste Vortrag nach Corona. Sie studierte unter anderem Deutsche Volkskunde in Tübingen, Bonn und Zürich. Nach der Promotion und der Professur für Europäische Ethnologie und Kulturforschung an der Philipps-Universität in Marburg wurde sie 1998 zur Gründung des Lehrstuhls für Volkskunde an die Friedrich-Schiller-Universität in Jena berufen und hatte Position bis 2011 inne.

2013 erhielt sie vom Thüringer Museumsverband die höchste Auszeichnung: die Bernhard-von-Lindenau-Medaille. Unzählige Publikationen hat sie zu ihren Volkskunde-Themen veröffentlicht.

In Bad Köstritz wird es am Dienstag natürlich um die „Verbärung der Welt“ gehen. Und da gibt es viel zu entdecken, denn wir erklären uns und unseren Kindern alles und jedes mit dem Bären. Es wird bäriges Nachmittagsvergnügen, denn es wird erzählt und berichtet, den Zuhörern in einer sehr vergnüglichen Art die Augen geöffnet. Darin versteht sich Christel Köhle-Hezinger.

Das übliche Kaffeetrinken nach der Veranstaltung muss entfallen. Mund-Nase-Bedeckung ist Pflicht.

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