Ein Blick von außen auf die DDR im Geraer Stadtmuseum

Gera.  Die Fotografin küsste 1983 das Lenindenkmal im gleichnamigen Geraer Park. Der Vortrag zeigt auch Fotos, die nicht Teil der Ausstellung sind.

Das Motiv aus der Studioausstellung „Hinter dem Eisernen Vorhang. Fotografien von Judith Gilbert“  im Stadtmuseum Gera zeigt die Greizer Straße in Gera im Jahr 1983.

Das Motiv aus der Studioausstellung „Hinter dem Eisernen Vorhang. Fotografien von Judith Gilbert“ im Stadtmuseum Gera zeigt die Greizer Straße in Gera im Jahr 1983.

Foto: Judith Gilbert

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Ein Bildvortrag zur Studioausstellung „Hinter dem Eisernen Vorhang“ beginnt am Donnerstag, dem 23. Januar, um 14 Uhr, im Stadtmuseum Gera.

Die junge New Yorker Fotografin Judith Gilbert besuchte 1983 während einer Studienreise der Liga für Völkerfreundschaft die DDR. In den zwei Wochen war sie dabei unter anderem in Berlin, Leipzig, Weimar und Jena unterwegs. Den Mittelpunkt bildete jedoch Gera. Hier wohnte die Reisegruppe acht Tage im Interhotel. Für Judith Gilbert war es eine Reise hinter den Eisernen Vorhang in eine ihr fremde Welt. Ihre Fotografien bieten daher eine besondere Perspektive: einen Blick von außen auf die DDR.

Ihre Motive zeigen nicht nur beeindruckende Sehenswürdigkeiten, sondern auch Szenen, die auf sie befremdend wirkten – zerfallene Altbauten und der Abriss historischer Bausubstanz in Gera, die Grenzanlagen in Berlin, die staatliche Propaganda im Stadtbild.

Die Fotografien ihrer Reise durch Gera und die DDR sind noch bis Ende Januar im Stadtmuseum Gera zu sehen. Am 23. Januar stellt ein Bildvortrag die Stationen ihrer Reise vor, erzählt von den Hintergründen und der Entstehung ihrer Motive und präsentiert darüber hinaus weitere Aufnahmen, die nicht in der Ausstellung zu sehen sind.

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