Meine Meinung

Ein Kompromiss

Sylvia Eigenrauch über den kleinen Budenzauber.

Sylvia Eigenrauch

Sylvia Eigenrauch

Foto: Peter Michaelis

Auf Außer-Haus-Verkauf haben viele Gastronomiebetriebe in Gera umgestellt. Das ermöglicht es ihnen, Mitarbeiter zumindest stundenweise zu beschäftigen, lässt den Kontakt zur Stammkundschaft nicht abreißen und sie hoffen, so wenigstens die Kosten zu decken. Natürlich erreichen die Einnahmen nicht das Niveau des normalen Betriebes. Das Weihnachtsgeschäft ist die beste Zeit im Jahr. Mit vielleicht zehn Prozent vom sonst üblichen Umsatz liebäugeln die Gastronomen. Trotzdem stecken sie den Kopf nicht in den Sand, sondern zeigen Mut. Die Mitarbeiter sind in Kurzarbeit. Das Kanitz beispielsweise stockt den Betrag auf 100 Prozent auf und auch Hans-Jürgen Seese kündigt das an, sobald die beantragte Novemberhilfe ausgezahlt wird.

Jetzt liegt es an den Besuchern des Budenzaubers, dass diese doch noch gefundene Mini-Märchenmarkt-Variante die nächsten Wochen überdauern kann. Das heißt Maske tragen, Speisen und Getränke nicht an den Ständen verdrücken und nicht so eng zusammenrücken. Klappt das nicht, ist den Geraern das kleine Weihnachtsland genommen. Und den Gastronomen die Aussicht auf Einnahmen.