„#einfachmachen“ wieder in Gera-Aga

| Lesedauer: 2 Minuten
Geschicklichkeit und handwerkliches Können war bei den Dachdeckern gefragt, um aus Schiefer sein eigenes kleines Herz als Andenken zu schlagen.

Geschicklichkeit und handwerkliches Können war bei den Dachdeckern gefragt, um aus Schiefer sein eigenes kleines Herz als Andenken zu schlagen.

Foto: André Kühne

Gera.  Nachwuchswerbung fürs Ostthüringer Handwerk zum Anfassen und Mitmachen in Gera

Das zum mittlerweile fünften Mal durchgeführte Ausbildungsevent des Ostthüringer Handwerks in der Bildungsstätte der Handwerkskammer für Ostthüringen in Gera-Aga unter dem Motto „#einfachmachen“ lockte knapp 800 interessierte Besucher. Vor allem Schüler, nutzen die Gelegenheit, sich einmal vor Ort mit den Ausbildungs- und Karrierechancen im regionalen Handwerk zu beschäftigen.

In 25 verschiedenen Handwerksberufen bestand die Möglichkeit, einmal hinter die Kulissen zu blicken, sich auszuprobieren und zu entdecken, welche Vielfalt und Kreativität in den handwerklichen Berufen steckt. Der Begeisterung tat auch der einsetzenden Regen am Nachmittag kaum einen Abbruch. Von „A“ wie Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder Augenoptiker über „D“ wie Dachdecker und „K“ wie Kraftfahrzeugmechatroniker bis zu „O“ wie Orthopädietechnikmechaniker konnten sich die Jugendlichen sowie ihre Eltern informieren, ausprobieren und alles rund um diese Berufe erfahren.

Bei vielen Mitmachaktionen konnten die Interessierten auch kleine Andenken mit nach Hause nehmen und zeigen, was sie mit ihrer eigenen Hände Arbeit geschaffen haben. Egal ob Schieferherzen, Verlängerungskabel, kleine Mosaike, selbst angefertigte Brillenmodelle und vieles mehr.

„Die Resonanz war durchweg positiv. Sowohl die teilnehmenden Handwerksunternehmen als auch die Besucher selbst waren begeistert“, erklärte Wolfgang Jacob, Präsident der Handwerkammer für Ostthüringen, nach einem Rundgang. Vor allem die Tatsache, dass so viele verschiedene Handwerksberufe in kompakter Form zum Anfassen und direkten Mitmachen gezeigt wurden, fand wieder viel Anklang. Dabei hat sich gezeigt, wie innovativ Handwerk sein kann – sei es beim weiten Thema der Elektromobilität, dem Lasereinsatz im Bereich der Orthopädietechnik oder aber der GPS-Steuerung bei den Land- und Baumaschinen.

Das positive Feedback spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass viele der teilnehmenden Handwerksunternehmen gleich vor Ort zahlreiche Kontakte für Betriebspraktika mit den Schülerinnen und Schülern vereinbart haben.

An dieser Stelle gilt allen Handwerksunternehmen aus Ostthüringen, die sich zum Ausbildungsevent engagiert haben, ein besonderer Dank, heißt es in der Mitteilung der Handwerkskammer für Ostthüringen.

„Ohne sie, ihre Meister, Gesellen und Auszubildenden wäre diese Veranstaltung nicht so erfolgreich gewesen. Das Event hat gezeigt, dass wir alle gemeinsam viel für das Handwerk bewegen und erreichen können“, so Wolfgang Jacob. Eine gelungene Möglichkeit der Nachwuchsgewinnung für das Handwerk sei die Veranstaltung gewesen, die auf breite Zustimmung gestoßen ist. Deshalb werde es im kommenden Jahr eine Neuauflage des Ausbildungsevents geben, um noch mehr Schüler für eine duale Ausbildung und spätere Karriere im Handwerk zu begeistern.