Erste musikalische Museumsrunde im Schütz-Haus

Bad Köstritz.  Der „Chef des Mendelssohn Hauses Leipzig“ wird über eines seiner Lieblingsthemen erzählen: Die Musikstadt Leipzig und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Das Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz.

Das Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz.

Foto: Peter Michaelis

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Zur ersten Musikalischen Museumsrunde 2020 lädt das Heinrich-Schütz-Haus Bad Köstritz für Dienstag, den 21. Januar, um 14 Uhr, nach Bad Köstritz ein. Passend zum Themenjahr „Thüringen Land der Musik“ ist Jürgen Ernst zu Gast, Geschäftsführender Vorstand der Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung, teilt das Haus mit.

Der „Chef des Mendelssohn Hauses Leipzig“ wird über eines seiner Lieblingsthemen erzählen: Die bürgerliche Musikstadt Leipzig und Felix Mendelssohn Bartholdy. Was gibt es da nicht alles zu berichten: Über die grandiose Entwicklung des Mendelssohn Hauses. Es begann mit einer kleinen Ausstellung und diese füllt nun ein ganzes Haus. Jeden Sonntag findet ein Matinee-Konzert statt. Die Mendelssohn-Bartholdy-Stiftung agiert weltweit, man hat die Bestände erweitert und außergewöhnliche Ausstellungslösungen gefunden.

Aber Mendelssohn war nicht im „luftleeren Raum“ zu Hause. Leipzig war und ist eine beeindruckende Musikstadt, eine bürgerliche Musikstadt und das nicht erst zu unseren Zeiten! Die „Notenspur“ resultiert aus einer jahrhundertealten Tradition: Von Thomaskantoren über Gewandhaus zur Oper, von Musik in den Kneipen bis zur Universität, von den Wohnräumen Bachs, Griegs und Schumanns bis zu denen der Familie Mendelssohn Bartholdy. Und außergewöhnliche Konzerträume gibt es auch, wie etwa der „Salles de Pologne“, von dem aus „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ den Siegeszug in die Welt angetreten hat. Vor 202 Jahren ist das Lied entstanden und in den 1830er-Jahren strömten in Leipzig die Bevölkerung zusammen, wenn die Geschwister Strasser aus dem Zillertal es an ihrem Messestand, in der Pleißenburg, im Gewandhaus oder dem „Salles de Pologne“ sangen.

Die Weihnachtsausstellung des Heinrich-Schütz-Hauses Bad Köstritz widmet sich schon zum zweiten Mal diesem außergewöhnlichen Weihnachtslied und ist noch bis zum 26. Januar zu sehen.

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