Gäste aus ganzer Welt im Gessenpark: Wohnmobilurlauber wollen Gera sehen

Gera-Pforten  Denis Roßmann, der mit seinem Vater Dieter den Wohnmobilhafen „Gessenpark“ im Juli 2015 eröffnet hat, freut sich über die Resonanz. „Die Frequentierung steigt stetig, ist aber stark saisonabhängig“, sagt er und erzählt von Gästen aus Deutschland, Holland, Schweden, Dänemark und Frankreich.

Dagmar Brückner und Jan Pazera sind eingefleischte Wohnmobil-Urlauber. Im Wohnmobilhafen „Gessenpark“ in Gera-Pforten fühlten sie sich am Wochen­ende bestens aufgehoben. Sie waren erstmals in Gera, wollten ein Konzert besuchen und die Stadt entdecken.

Dagmar Brückner und Jan Pazera sind eingefleischte Wohnmobil-Urlauber. Im Wohnmobilhafen „Gessenpark“ in Gera-Pforten fühlten sie sich am Wochen­ende bestens aufgehoben. Sie waren erstmals in Gera, wollten ein Konzert besuchen und die Stadt entdecken.

Foto: Christine Schimmel

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Zwei Tage bleiben, das Jan Josef Liefers-Konzert besuchen und die Stadt kennenlernen - so hatten es sich Dagmar Brückner und Jan Pazera aus Zittau in Sachsen vor­genommen.

Statt sich aber im Hotel einzumieten und mit Zug oder Auto anzureisen, setzten sie sich einfach in ihr Wohnmobil und steuerten den Wohn­mobilhafen „Gessenpark“ in Gera-Pforten an. Sie lieben diese Art zu reisen, das Flexibelsein. Südtirol, die Dolomiten, Holland, Norwegen, Schweden und Polen haben sie auf diese Weise schon Besuche abgestattet - und nun also Gera. „Wir waren noch nie hier, haben den Stellplatz im Internet gefunden und fanden ihn sehr ansprechend“, erzählt Dagmar Brückner von dem Wochenendausflug. Eigentlich reist sonst auch ihr Kater mit. „Das Wohnmobil ist sein Zuhause, er erkennt es sofort“, meint Jan Pazera. Von März bis Oktober ist das Fahrzeug zugelassen und bringt sie immer dorthin, wo es ihnen gefällt. „Wir sind gern unter uns, schauen und viel an und entdecken dann mit den Fahrrädern die Gegend. Eigentlich ist ja der Weg das Ziel“, findet die Urlauberin, die am liebsten auf der Landstraße unterwegs ist. Auch wenn sie nur Gutes über den Wohnmobilhafen - „sauber, gepflegt und großzügig“ - berichten und über den sehr freundlichen persönlichen Empfang, einen Verbesserungsvorschlag haben sie doch: „Es müsste mehr Hinweisschilder schon an der Autobahn und in der Stadt geben, denn der Stellplatz ist nicht so leicht zu finden.“

Nähe zu Radweg und Straßenbahnhaltestelle

Das Gleiche erzählen Wolf Geissler und Elsbeth Muhle aus Bad Zwischenahn in Niedersachsen. Sie waren auf Entdeckungsreise durch Thüringen, hatten auch Jena und Bad Köstritz schon einen Besuch abgestattet. „Wir sind das erste Mal im Freistaat, wollen alle größeren Städte und den Rennsteig besuchen. Es ist sehr abwechslungsreich“, sagen sie. Aus ihrer geplanten Übernachtung im Wohnmobilhafen in Gera-Pforten wird aber nichts. „Wir sind wegen der mangelnden Ausschilderung jetzt ziemlich lange rumgeirrt. Der Platz ist zwar schön ruhig und neu, für unsere Begriffe aber zu weit vom Stadtzentrum entfernt“, sagt Wolf Geissler und hat den Fuß schon auf dem Gas, um weiter in die Innenstadt zu fahren.

Denis Roßmann, der mit seinem Vater Dieter den Wohnmobilhafen „Gessenpark“ im Juli 2015 eröffnet hat, freut sich trotzdem über die Resonanz. „Die Frequentierung steigt stetig, ist aber stark saisonabhängig“, sagt er und erzählt von Gästen aus Deutschland, Holland, Schweden, Dänemark und Frankreich, die im Schnitt ein bis zwei, manchmal drei Tage bleiben. Vor zwei Wochen war der Platz mit 16 Wohnmobilen voll. Die Nähe zu Radweg und Straßenbahnhaltestelle werde von den meisten gutgeheißen.

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