Gera: 4. SmartCity-Vollversammlung gut besucht

Die Idee von solarbetriebenen Straßenbänken im Stadtgebiet erhielt die größte Zustimmung. Der Screenshot von www.include.eu/redesigned-steora zeigt eine solche Bank.

Die Idee von solarbetriebenen Straßenbänken im Stadtgebiet erhielt die größte Zustimmung. Der Screenshot von www.include.eu/redesigned-steora zeigt eine solche Bank.

Foto: G.I.TEPES / www.include.eu/redesigned-steora

Gera.  Teilnehmer bewerten 17 eingereichte Ideen in einer Onlineumfrage – Sieger ist die solarbetriebene Straßenbank

Am 14. April fand die 4. SmartCity-Vollversammlung im digitalen Raum unter unser.gera.de statt. Das Projektteam zeigte sich mit der Teilnahme und den Inhalten sehr zufrieden, heißt es aus der Stadtverwaltung. 80 interessierte Geraer hätten sich eingeloggt, um sich auf den aktuellen Stand des Stadtentwicklungsprojekts SmartCity Gera zu bringen, den Vorträgen zu folgen und sich aktiv in die Diskussionsrunden einzubringen. Im Mittelpunkt der 4. SmartCity-Vollversammlung stand die Abstimmung zum öffentlichen Ideenwettbewerb. Die Teilnehmer der Vollversammlung vergaben im Rahmen einer Onlineumfrage insgesamt 100 Punkte auf die 17 eingereichten Ideen. Den größten Zuspruch erhielten die Ideen von solarbetriebenen Straßenbänken im Stadtgebiet, die fahrradfreundliche Stadt Gera verbunden mit einem nachhaltigen Grünflächenmanagement sowie ein digitaler Bike-Park. Alle eingereichten Ideen finden sich auf der Projektseite unser.gera.de.

Das Ergebnis der Onlineumfrage werde nun als Empfehlung an die Gremien des Stadtrates weitergereicht. Für die ersten Platzierungen stehen Preise als Einkaufsgutscheine Geraer Händler, Dienstleister und Gastronomen im Wert von 250 bis 3.000 Euro bereit. „Diese Vollversammlung war ungemein wichtig, da hier entscheidende Weichen für die SmartCity-Strategie gestellt wurden. Diese wird nun bis Mitte des Jahres finalisiert und beendet damit den ersten Meilenstein des Modellprojektes SmartCity, bevor wir in 2022 in die konkrete Umsetzung gehen“, fasst Alexander Leonhardt, Leiter des Amts für Zentrale Steuerung, zusammen.