Gera: Gedenkstätte Amthordurchgang gibt es 15 Jahre

Gera.  In einer Radiosendung am Sonntag kommen Zeitzeugen zu Wort.

Die Gedenkstätte „Amthordurchgang“ im Torhaus der einstigen Untersuchungshaftanstalt.

Die Gedenkstätte „Amthordurchgang“ im Torhaus der einstigen Untersuchungshaftanstalt.

Foto: Peter Michaelis

Seit 15 Jahren gibt es in Gera die Begegnungs- und Gedenkstätte Amthordurchgang. Der Ort mit seinen schlimmen Geschichten als Untersuchungshaftanstalt in zwei Diktaturen steht im Mittelpunkt der MDR Thüringen Kulturnacht am Sonntag, ab 22 Uhr, wie der Sender mitteilt. Dank einer spektakulären Besetzungsaktion durch beherzte Bürger von Gera konnte einst verhindert werden, dass hier ein Kaufhaus entsteht. Das Torhaus mit dem Verwaltungstrakt wurden gerettet und vor 15 Jahren die Gedenkstätte eingeweiht werden. Für seine Radio-Sendung hat Reporter und Moderator Uli Braumann mit vielen Zeitzeugen gesprochen und in Tonarchiven recherchiert.