Kinderwünsche werden in Gera dank Fußballturnier wahr

Gera.  Die Spende des Ü 35 Hallenfußballturniers der Sportfreunde Gera an den Verein We4Kids soll in Gera Herzenswünsche erfüllen.

Jens-Uwe Füldner (links), stellvertretender Vorsitzender der Sportfreunde Gera und Dirk Hammer von We4Kids.

Jens-Uwe Füldner (links), stellvertretender Vorsitzender der Sportfreunde Gera und Dirk Hammer von We4Kids.

Foto: Marvin Reinhart

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Es ist keine drei Wochen her, da bezwang beim Ü-35-Hallenfußballturnier in der Panndorfhalle der SV Eintracht Camburg in einem ausgeglichenen Endspiel den FSV Ronneburg und wurde Turniersieger. Eintritt bezahlt haben die rund 300 Zuschauer damals nicht. Dafür haben sie gespendet. „1301 Euro waren in der Kasse“, sagt Jens-Uwe Füldner, stellvertretender Vorsitzender der Sportfreunden Gera. Der Verein organisiert seit fünf Jahren das Turnier. „Dazu kamen 110 Euro von den Mannschaften und 250 Euro vom Förderverein Geraer Fußball“, so Jens-Uwe Füldner. Insgesamt also eine Summe von 1661 Euro. Die spendete der Sportverein, der sich dem Breitensport der über 35-Jährigen verschrieben hat, am Mittwochabend dem Verein We4Kids.

Geld kommt Helferkids zugute

„Das Geld kommt in Teilen dem Projekt Helferkids zugute“, sagt Vorstand Bernd Lehmann. Dabei geht es um einen Erste-Hilfe-Kurs für Kinder und Erwachsene. Der fand regelmäßig in Kooperation mit der Rettungsambulanz Greiz und dem Krankenhausförderverein Greiz statt. Momentan ist das Projekt auf Eis gelegt, werde aber spätestens im Sommer wieder anlaufen. „Konkret wollen wir den Kindern Urkunden und Helferkids-T-Shirts finanzieren“, sagt Bernd Lehmann. Der andere Teil des Geldes fließe in das Projekt Wunschpate. Hierbei werden Kindern ihre Herzenswünsche erfüllt.

„Generell orientieren wir uns im Verein momentan um“, sagt Bernd Lehmann. „Unser Projekte laufen teilweise schon zehn Jahre“, sagt er. Über kurz oder lang möchte We4Kids mit neuen Projekten starten. Im Moment konzentrieren sich die 20 Mitglieder vor allem auf bundesweite Projekte. Aber auch lokal soll in Zukunft wieder mehr passieren, sagt der Vorstand.

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