Gera sagt seinen Märchenmarkt ab

Gera.  Wie trotzdem eine Märchenwelt in der Geraer Innenstadt für Weihnachtsatmosphäre sorgen soll, wird am Freitag vorgestellt.

Märchenbilder wie dieses zeichnen den traditionellen Geraer Märchenmarkt aus. (Archivfoto)

Märchenbilder wie dieses zeichnen den traditionellen Geraer Märchenmarkt aus. (Archivfoto)

Foto: Peter Michaelis

Nach Weimar hat nun auch die Stadt Gera die Absage ihres Weihnachtsmarktes bekanntgegeben. Aus einer Mitteilung vom Donnerstagvormittag geht hervor, „dass der Geraer Märchenmarkt in der traditionellen Form nicht stattfinden wird“. Auf eine märchenhafte Adventszeit in der Innenstadt muss aber wohl trotzdem nicht ganz verzichtet werden.

Wie die Stadt mitteilt, „wurde eine Möglichkeit gefunden, in der Innenstadt unsere beliebte Märchenwelt zu präsentieren und eine besinnliche Atmosphäre zur Weihnachtszeit zu schaffen“. Über die Einzelheiten dazu wollen am Freitag Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb (parteilos) und Kulturamtsleiterin Claudia Tittel in einem Pressegespräch informieren.

Während zuletzt, anders als in den Vorjahren, ohne viel Drumherum der Weihnachtsbaum auf dem Geraer Markt aufgestellt wurde, hatte sich die Geraer Stadtverwaltung noch bedeckt gehalten, wie mit den beliebten großen Märchenfiguren und -bildern in diesem Jahr verfahren wird, die dem Märchenmarkt seinen Namen und sein Flair verleihen. Zum Weihnachtsmarkt selbst war seit längerem bekannt, dass auf das stets von Massen besuchte Eröffnungsspektakel mit Feuerwerk und Lasershow verzichtet wird. Dieses hätte unter normalen Umständen am kommenden Donnerstag, 26. November stattgefunden.

In Weimar war mit der coronabedingten Absage erklärt worden, dass der Wochenmarkt um weihnachtliche Elemente ergänzt werden solle.