Geraer Schüler springen Seil zur Herzvorsorge

Gera.  30 Kinder der vierten Klasse der Otto Dix Grundschule in Gera nahmen an sportlichem Workshop zur Herzvorsorge teil.

Louis, Maria und Loris  (von links) aus der Otto-Dix-Grundschule sind nicht nur bei Skipping Hearts mit am Ball, sondern treiben auch sonst viel Sport.

Louis, Maria und Loris  (von links) aus der Otto-Dix-Grundschule sind nicht nur bei Skipping Hearts mit am Ball, sondern treiben auch sonst viel Sport.

Foto: Manfred Malinka

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Die Geraer Grundschule „Otto Dix“ ist als aktive Bildungseinrichtung bekannt. Sie trägt nicht nur die Titel „Schule mit Herz“ und „Deutsche Schachschule“, sie ist auch „Bewegungsfreundliche Schule“. Mit vielfältigen Initiativen versucht Schulleiterin Anette Meyer mit ihrem Team, den Titeln gerecht zu werden.

Am Montag hatte die Schule einen Termin mit der Deutschen Herzstiftung initiiert, um in der Turnhalle Herzvorsorge zu betreiben, die Kindern Spaß macht. „Laufen, springen und Ballspielen sollen dem Bewegungsdrang der Kinder entsprechen, gehören aber längst nicht selbstverständlich zum Tagesablauf“, sagt die Schulleiterin. Sie war auf entsprechende Werbung der Herzstiftung aufmerksam geworden. 30 Kinder der 4. Klassen waren zwei Stunden in einer Art Workshop aktiv und versuchten sich größtenteils am Präventionsprojekt „Skipping Hearts“, dem Seilspringen.

Die sportliche Form des Seilspringens

100 Sprungseile in verschiedenen Farben hatte Lilly Raithel von der Herzstiftung mitgebracht, und die Schüler durften unter den Augen ihrer Eltern und anderer Klassen die sportliche Form des Seilspringens „Rope Skipping” in Zweier- oder Dreiergruppen vorführen. Beim Einzel lief ein Durchgang 30 Sekunden, in den Gruppen über 60 Sekunden.

„Die sportliche Form des Seilspringens eignet sich zur Schulung und Verbesserung motorischer Grundfähigkeiten wie Ausdauer und Koordination”, berichtet Projektleiterin Raithel. „Erfolgserlebnisse beim Springen motivieren und die Freude der Kinder an Bewegung erhöhen”, sagt sie.

Bundesweites Projekt mit 500.000 Kindern

Das Projekt erfreut sich deutschlandweit mittlerweile großer Beliebtheit und wurde in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität München wissenschaftlich untersucht. Aktuell wird Skipping Hearts in Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Berlin, Bayern, Saarland, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt praktiziert und hat bereits über 10.000 Workshops mit 500.000 Kindern erreicht.

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