Geras Abschlussklassen zum Teil wieder in der Schule

Gera  Schulen gehen unterschiedlich bei der Prüfungsvorbereitung vor.

Für den Abiturjahrgang des Geraer Liebegymasiums wurde am Montag (11.01.2021) wieder mit Präsenzunterricht begonnen. Zum Auftakt gab es in der Aula für die Zwölftklässler Wirtschaft und Recht bei Sebastian Poßner.

Für den Abiturjahrgang des Geraer Liebegymasiums wurde am Montag (11.01.2021) wieder mit Präsenzunterricht begonnen. Zum Auftakt gab es in der Aula für die Zwölftklässler Wirtschaft und Recht bei Sebastian Poßner.

Foto: Peter Michaelis

Seit Montag, 11. Januar, sind die ersten Schüler in der Stadt Gera an die Schule zurückgekehrt. Es sind die Abschlussklassen, für die es Präsenzunterricht gibt. Sie sollen auf ihre Prüfungen und Abschlüsse vorbereitet werden. Unterschiede dabei gibt es nicht nur bundesweit, auch in Gera ist es an jeder Schule etwas anders.

Ans Liebe-Gymnasium in Gera kehrten am Montag 75 Zwölftklässler zurück, wie Schulleiter Ralf Zöller auf Anfrage mitteilt. „Wir werden den Unterricht planmäßig durchführen, alle Lehrer stehen zur Verfügung“, so Zöller. „Die Schüler sitzen entweder unter Einhaltung der Abstandsregeln in der Aula oder werden auf zwei nebeneinandergelegene Räume verteilt.“ Ein System für Schulen, um Schnelltests auch für Schüler zu ermöglichen, so wie es das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport plant, gab es gestern noch nicht. Die Zehntklässler, die im zweiten Schulhalbjahr ihre Besondere Leistungsfeststellung (BLF) ablegen müssen, durften zum Präsenzunterricht nicht antreten. Sie gelten laut Ministerium nicht als Abschlussklassen, so Zöller.

An der Integrierten Gesamtschule in Gera-Lusan kamen die Abschlussschüler der 9., 10., 12. und 13. Klasse zum Unterricht – jedoch in Gruppen, wie Schulleiter Michael Meier sagt. Die Aufteilung in Gruppen erfolge je nach Raumgröße und Kursstärke. So könnten manche Schüler täglich in die Schule kommen, so Meier, andere wiederum müssten sich mit ihren Klassenkameraden in Gruppen aufteilen.

In die Debschwitzer Regelschule kamen am Montag hingegen gar keine Schüler. Schulleiter Michael Kosse erklärte, dass er sich nicht an Medienberichte, sondern an offizielle Schreiben des Ministeriums halte und dies habe ihm erst am Wochenende vorgelegen. Kosse habe riesen Respekt vor den derzeitigen Infektionszahlen. Für ihn seien die Corona-Verordnung und die Rückkehr zum Präsenzunterricht ein großer Widerspruch. Er plane bis Mittwoch sein weiteres Vorgehen.