Geras Elsterstrand muss nach nur zwei Jahren umziehen

Gera  Laut Geras OB verhindern Beschwerden von Umweltaktivisten einen Strand an der bekannten Stelle. Eine Alternative ist aber geplant.

Der Elsterstrand am Eröffnungswochenende im Juli 2019 (Archivfoto).

Der Elsterstrand am Eröffnungswochenende im Juli 2019 (Archivfoto).

Foto: Marcel Hilbert

Gera. Warum nicht beim aktuellen Winterwetter schon mal an Sommer, Sonne und Strand denken? Zumindest tat dies in einem weiteren Videoclip zum Jahreswechsel Geras Oberbürgermeister Julian Vonarb (parteilos) und blickte auf eines seiner "Herzensthemen" voraus: den Geraer Elsterstrand. Den wird es nach zwei Jahren in der bekannten Form 2021 zwar nicht wieder geben, erklärt Vonarb, dafür sei Ersatz geplant.

2019 wurde der Elsterstrand mit rund 1100 Quadratmetern Sandfläche am Elsterufer im Hofwiesenpark in Höhe des Stadions der Freundschaft eröffnet. Einer sehr guten ersten Saison schloss sich ein schwieriges zweites Jahr an. Und zwar nicht nur wegen der Coronakrise. Früh in der Saison sei der Sand weggespült worden, erinnert der OB und es wäre nach seinen Aussagen keine Hürde gewesen, neuen aufzuschütten. Aber "aufgrund von Beschwerden und Eingaben von Umweltaktivisten" sei es nicht mehr möglich, an dieser Stelle einen Strand anzulegen, so Vonarb in seinem Video.

Die Idee sei es nun, insbesondere für Familien im umgangssprachlich als „Karibiko“ bekannten Bereich des Geraer Hofwiesenparks – benannt nach der dortigen gleichnamigen Minigolf-Anlage – eine neue Strandatmosphäre zu schaffen. Gleichwohl, so ist seinen Worten zu entnehmen, werde weiter auch eine langfristig geeignete Stelle in der Stadt gesucht. Im Frühjahr, Sommer 2021 soll die erwähnte Stelle im Hofwiesenpark mit Sand, Strand- und Liegestühlen, einer vergrößerten Wasserfläche und Verpflegung an den Wochenenden locken. So ist zumindest die Idee, wie sie der Oberbürgermeister vorstellt.