„Hätte alles sein können“: Rettungseinsatz wegen abgestürztem Modellflugzeug

Zwickau  Die Feuerwehr wurde am Freitag wegen einem Flugzeugabsturz bei Zwickau alarmiert - und findet nur ein Modellflugzeug vor. Sogar ein Rettungshubschrauber suchte nach abgestürztem Flugzeug.

Ein Modellflugzeug.

Ein Modellflugzeug.

Foto: imago/Frank Sorge

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„Das hätte alles sein können. Größe, Art und Beschaffenheit des Flugzeuges waren völlig unklar“, sagte Volker Gaudl von der Feuerwehr Wildenfels. ein Feuerwehrmann. Tatsächlich findet die Feuerwehr nur ein abgestürztes Modellflugzeug auf der Auffahrt eines Autobahnparkplatzes zur A72 vor.

Brennendes Flugzeug - so laute das Alarmstichwort, mit dem die Feuerwehren im Landkreis Zwickau am Freitagnachmittag alarmiert wurden. Gemeinsam mit der Feuerwehr suchte auch ein Rettungshubschrauber nach dem vermeintlich abgestürzten Flugzeug.

Kurze Zeit später herrschte Gewissheit. Tatsächlich fanden die Feuerwehrleute ein abgestürztes, zertrümmertes Flugzeug vor. Das Wrack lag mitten auf der Auffahrt des Autobahnparkplatzes Niedercrinitz (Lkr. Zwickau) zur A72. Jedoch handelte es sich bei dem abgestürzten Flugzeug nicht um eine Passagiermaschine, sondern lediglich um ein rund zwei Meter großes Modellflugzeug.

Nach aktuellem Kenntnisstand starte das Flugzeug, das der Besitzer selbst gebaut hatte, unweit der A72 von einem Flugplatz eines Modellbauvereins. Warum das Flugzeug abstürzte, ist noch unklar. Am Ende musste die Feuerwehr vor Ort nur sicherstellen, dass das abgestürzte Modellflugzeug nicht Feuer fing. Den Einsatz nahm Gaudl von der Feuerwehr Wildenfels am Ende recht gelassen. „Wir reden hier einfach von Glück, wäre das Modellflugzeug direkt auf die Autobahn abgestürzt, hätte der Einsatz ganz anders ausgesehen“, resümiert der Feuerwehrmann.

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