Ilona Berger über die Bedeutung des Flugplatzes

Bekannterals Erfurt

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Was fällt Ihnen bei Gera ein? „Bauhaus“, sagte spontan eine Frau. „Darüber schreiben doch auch die großen Zeitungen.“ Ist Gera eine gefragte Stadt? Schulterzucken. Ihre Freundin schaltet sich ein „Es gibt doch keine großen Betriebe mehr. Die Arbeitslosigkeit ist hoch.“ Gera ginge es nicht gut, sei sie felsenfest der Meinung. Erfurt, Weimar und Jena würden boomen, so die 50-jährige Verkäuferin. „Wer soll schon zu uns kommen“, fragt sie. Flieger zum Beispiel.

In diesen Kreisen ist Gera bekannt wie ein bunter Hund. Viel populärer und beliebter als die Flugplätze in Erfurt oder Jena. Die Aussage von Rainer Berndt erfreut. Leumnitz ziehe mit. Da würde nicht lange geredet, sondern gehandelt. Ein Grund, weshalb die Weltmeisterschaft im Oldtimer Kunstflug in unsere Stadt gekommen ist. Hier finden die Veranstalter optimale Bedingungen für ihren Sport. Fliegen, sich austauschen und natürlich gemeinsam Spaß ­haben. Und Geld geben die Teilnehmer auch aus, weil sie in Hotels wohnen und in Restaurants essen gehen. Fühlen sich die Piloten in unserer Stadt wohl, spricht sich das rum.

Diesen Bonus dürfen wir nicht vergeben. Noch scheitert die Landebahnverlängerung aber an der Finanzierung. Erstere ist unabdingbar, um die europäische Norm für Verkehrslandeplätze wieder zu erreichen. Dann darf zum Beispiel ein Unternehmen auch für Dritte Leumnitz anfliegen. Etwa 50 bis 60 Starts und Landungen gäbe es so mehr im Jahr und Gera wäre in Wirtschaftkreisen gefragt wie lange nicht mehr.

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