Individuell wandern am Reformationstag im Geraer Stadtwald

Gera.  Coronabedingt muss die traditionelle gemeinsame Tour ausfallen. Grünwerkstatt „Stadtwald erleben“ und Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Gera laden zu Alternative an

Das fünfte Stadtwaldtor an der Torstensoneiche unweit der Kuckucksdiele steht erst seit Kurzem. Es ist einer der Startpunkte.

Das fünfte Stadtwaldtor an der Torstensoneiche unweit der Kuckucksdiele steht erst seit Kurzem. Es ist einer der Startpunkte.

Foto: Peter Michaelis

„Reformation bringt Bewegung ins Leben“ – dieser Gedanke hatte in den vergangenen Jahren zu einer Tradition geführt, bei der zum Reformationstag am 31. Oktober das gemeinsame Wandern durch den Geraer Stadtwald und das gemeinsame Feiern einer Ökumenischen Andacht mit Posaunenchor am Reformationskreuz miteinander verbunden wurden.

„In diesem Jahr kann dieses Miteinander auf Grund der Covid-19-Pandemie nicht in dieser Weise stattfinden“, bedauern die Veranstalter. Stattdessen laden die Grünwerkstatt und die Arbeitsgemeinschaft Christliche Kirchen die Geraer und ihre Gäste dazu ein, sich an diesem Tag selbst auf den Weg zu machen. Ihr Vorschlag: Von jedem Stadtwaldtor kann ein Weg beginnen, der das Reformationskreuz zum Ziel hat. Dort erwartet die Wanderer ein „Segensgruß zum Mitnehmen“ und mit ein klein wenig technischem Geschick sogar der traditionelle musikalische Gruß des Posauenchores der Evangelisch-Lutherischen Stadtkirchengemeinde. „Möglich wird das musikalische Ständchen, wenn die Wanderer vom dort ausliegenden Handzettel einen QR-Code mit ihrem Handy scannen“, erklärt Heinrich-Dieter Hischer vom Förderverein Stadtwaldbrücken.

Auf den Abstand zu anderen Wanderern und auf sonstige aktuelle Hygieneregeln sollte bei dieser individuellen Wanderung jeder Wanderer selbst achten. Die Veranstalter hoffen, dass das traditionsreiche gemeinsame Wandern und Feiern am 31. Oktober nächsten Jahres wieder aufgegriffen werden kann.

Startpunkte an den Stadtwaldtoren (in Klammern: Dauer der Wanderung bis zum Reformationskreuz)

1. Am Tierpark, Martinsgrund
(30 Minuten)

2. Zum Fuchsturm (60 Minuten)

3. Ernsee, Hainwieseneiche
(60 Minuten)

4. Am Klinikum (45 Minuten)

5. Torstensoneiche
Heinrichsgrün (20 Minuten)

6. Fuchsklamm (in Planung,
20 Minuten)