Kaum Überraschungen

Zeulenroda-Triebes  Fußball, Kreispokal: Von den Kreisoberligisten muss nur Lumpzig die Segel streichen. Gera-Pforten braucht etwas Anlaufzeit

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Neun Kreisoberligisten mussten zum Auftakt im Kreispokal des KFA Ostthüringen ran. Acht von ihnen erreichten die nächste Runde. Einzig Osterland Lumpzig musste in Hohndorf die Segel beim 1:3 streichen, wobei der Oberliga-erfahrene Rietsch die Vogtländer mit 1:0 in Führung brachte.

Die anderen auf dem Platz stehenden Kreisoberliga-Vertreter taten sich nicht sonderlich schwer. Bad Köstritz (8:2 bei OTG 1902 Gera), Münchenbernsdorf (4:0 in Mohlsdorf), Blau-Weiß Niederpöllnitz (8:2 in Weißbach), Kraftsdorf (7:2 bei Zechau-Kriebitzsch), Rüdersdorf (5:0 beim Greizer SV), der FSV Meuselwitz (12:0 in Hohenölsen) und Vorjahresfinalist Rositz (5:0 bei Langenleuba-Niederhain) lösten ihre Pflichtaufgaben recht überzeugend. Für den höchsten Sieg der ersten Runde sorgte allerdings Kreisligist Post SV Gera, der bei Roter Stern Altenburg mit 14:0 die Oberhand behielt.

Etwas Mühe hatte Kreisoberligist SG Gera-Pforten in Triebes bei Motor Zeulenroda II. Mit Oliver Pohl (SpVgg Reinsdorf-Vielau) hatten die Männer aus dem Erdbeerstadion nur einen Zugang im Aufgebot. Die anderen Neuverpflichtungen von der SG Gera-Westvororte warten noch auf ihre Spielberechtigung. Die Zeulenrodaer Landesklasse-Reserve mühte sich von Anbeginn um Gleichwertigkeit. Vor zwei Jahren hatten sich beide Kontrahenten noch in der höchsten KFA-Spielklasse gegenüber gestanden. Nach zwei Abstiegen in Folge ist die Zeulenrodaer Zweite nun aber Kreisklässler. In Führung gingen die Gäste nach einer knappen halben Stunde. Die kaum zu haltenden David Scholz hatte sich gegen die Verteidiger Drechsler und Schubert durchgesetzt und überlegt vollendet – 0:1 (26.). Die Freude der Pfortener, die ohne den noch im Urlaub befindlichen Trainer Brümmer auskommen mussten, währte aber nur kurz. Einen äußerst strittigen Foulelfmeter nutzte Lenzner zum 1:1 (36.). Nur zwei Minuten später lag der Ball erneut auf dem Punkt. Nach einem Handspiel Franzens – ihm war der Ball nach einer Torwartparade aus nächster Nähe an den Arm gesprungen – scheiterte Pfortens Hertel aber an Gastgeber-Torwart Zeising (38.).

Nach Wiederbeginn hätten die Zeulenrodaer zweimal in Führung gehen können. Bei Friedrichs Heber rettete der aufmerksame Kunze gerade noch auf der Torlinie (49.). Kurz darauf musste sich Pfortens Schlussmann Petzold mächtig strecken, um Lenzners Schlenzer noch aus dem Dreiangel zu kratzen (52.). Die Geraer konnten sich abermals auf David Scholz verlassen. Nach Maßflanke von Pohl köpfte er per Aufsetzer zum 1:2 ein (61.). Die Gäste wuschen scharf nach. Nachdem Zeising einen langen Ball außerhalb des Strafraums in die Mitte geköpft hatte, erfasste Hebestreit die Situation am schnellsten und traf aus 30 Metern in den verwaisten Kasten – 1:3 (68.). Die Hausherren gaben sich noch nicht geschlagen. Per Traumfreistoß an die Lattenunterkante ließ Matthes bei den Zeulenrodaern Hoffnung aufkeimen – 2:3 (72.). Aber Hebestreit stellte nach einem Musterkonter über die Stationen Hertel und Wolter den alten Abstand wieder her (74.). Damit war der Widerstand der Motor-Reserve gebrochen. Max Hesse und Hertel spielten Wolter frei, dessen fünften Gäste-Treffer Hertel in der Schlussminute mit einem trockenen Schuss noch den 2:6-Endstand folgen ließ (90.).

„Wir hätten schon vor der Pause klar führen müssen. Nach Problemen zu Beginn der zweiten Hälfte haben wir uns dann aber gesteigert und auch in dieser Höhe nicht unverdient gewonnen“, meinte Pfortens Torwart Enrico Petzold.

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