Knoten für Lusaner Knotenpunkt

Meilensteine finden ihren Bestimmungsort in Geras größtem Stadtteil.

Mitarbeiter des Fachdienstes Stadtgrün stellen den Knoten am Soziokulturellen Zentrum in Gera Lusan, Werner-Petzold-Straße 10 im Beisein von Stadtteilmanagerin Margitt Böhme Foto: Elke Lier

Foto: zgt

Gera-Lusan. Ein überdimensionaler Holzknoten ziert seit dem frühen Freitagmorgen das Freigelände am Soziokulturellen Zentrum in der Lusaner Werner-Petzold-Straße 10.

Die Skulptur ist eine von acht Plastiken aus Holz oder Stein, die im vergangenen Jahr im Projekt "Meilensteine" entstanden sind. 15 arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene stellten sie unter der Anleitung des Bad Köstritzer Holzdesigners und Dozenten Marcus Malik her.

So entdeckten die Geraer schon längst die hölzerne Nixe am Hofwiesenbad, die Musikschüler freuten sich über den Kontrabass mit Geige aus Eichenholz vor der Musikschule "Heinrich Schütz". Die Hundewiese am Biermannplatz schmückt nun ein hölzerner Schäferhund und an der Rückseite des Schreiberschen Hauses kündet ein Sandstein-Uhu davon, dass hier das Naturkundemuseum untergebracht ist.

Die Fachdienste der Stadtverwaltung und der Verein "Ja für Gera" befanden über die Standorte. Für das soziokulturelle Zentrum in Lusan requirierte Stadtteilmanagerin Margitt"Böhme ganz bewusst den Knoten: "Unser Haus mit Bibliothek, dem Kinder- und Jugendzentrum Bumerang, dem Jugendklub ‚Meridian‘, dem Interkulturellen Verein und unserem Stadtteilbüro versteht sich als Knotenpunkt sozialer und kultureller Angebote in Lusan. Die Skulptur, die man bereits von der Nürnberger Straße her sieht, soll das verdeutlichen."

Eine weitere Skulptur erscheint demnächst in Lusan an der Integrierten Gesamtschule mit einem auf einer Bank sitzenden Schüler.

Das Einkaufszentrum an der Zeulsdorfer Straße, Ecke Nürnberger Straße wird eine über drei Meter hohe gedrehte Holzstele als Schmuckelement erhalten.

Das vom Thüringer Wirtschaftsministerium und der Jobagentur geförderte Integrationsobjekt brachte der Stadt Gera nicht nur neue Hingucker, 60 Prozent der jungen Teilnehmer konnten auch eine Arbeit oder Ausbildung aufnehmen.

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