Kolumne Topfgeflüster: Der Steckrübe eine Chance!

Seit Anfang der 1920er-Jahre sei die Steckrübe bei uns eines der unbeliebtesten Küchengemüse schlechthin. René Müller sagt: Völlig zu unrecht!

Koch René Müller aus Gera-Steinbrücken schreibt für unser Zeitung die Kolumne „Topfgeflüster“.

Koch René Müller aus Gera-Steinbrücken schreibt für unser Zeitung die Kolumne „Topfgeflüster“.

Foto: Peter Michaelis / OTZ

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Die sogenannte preußische Ananas ist nicht nur im Eintopf ein Hochgenuss. Seit Anfang der 1920er-Jahre ist die Steckrübe bei uns eines der unbeliebtesten Küchengemüse schlechthin. Ich sage, völlig zu unrecht! Dieses Wintergemüse ist eine wirklich leckere Kreuzung aus Kohlrabi und Speiserübe und ihre Anwendung ist viel breitgefächerter aufgestellt als manch anderes Speisegemüse.

Die Rübe könnte somit einen völlig neuen Schwung in Ihre Küche bringen, wenn man sie nur lässt. Sie sorgt durch Ihre spezielle Süße für ungeahnte Geschmackserlebnisse auf Ihrem Teller. So zum Beispiel kann ein Kartoffelpüree mit Steckrübe durch die feinherbe Süße ein super gesunder Hochgenuss für Ihre Kinder werden. Mit etwas Öl beträufelt und im Ofen bei 180 Grad Celsius für etwa 15 Minuten gebacken und im Anschluss mit etwas Zucker, Salz und Ingwer verfeinert, sind sie eine ungewöhnliche leckere Beilage zu Fleisch oder Fisch. Als Ofenchips ausgebacken und mit Meersalz und Kräutern bestreut stellen sie eine gesunde und vor allem leckere Knabber-Alternative für den nächsten Fernsehabend dar.

Die Steckrübe ist übrigens auch als Rohkost in Verbindung mit Äpfeln, Karotten oder Zitrusfrüchten verfeinert, eine kulinarische Entdeckung wert. Und so könnte ich Ihnen noch unzählige weitere leckere Möglichkeiten zur Anwendung dieser vergessenen Perle der Natur aufzählen.

Mehr dazu und für ausführliche Rezeptempfehlungen können sie wie gewohnt unter topfgefluester@gmail.com mit mir Kontakt aufnehmen.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht Ihr René Müller.

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