Meine Meinung

Kommentar: Format mit Potenzial

Lieber vormittags und besser bewerben – mit der ersten Seniorenmesse nach längerer Zeit sollten auch Erfahrungen gesammelt werden.

Lokalredakteur Marcel Hilbert

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Foto: Peter Michaelis

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„Ich kenne doch meine Rentner“, sagte Augenoptiker Robert Ulm und meint das durchaus liebevoll. „Man sollte überlegen, das vormittags zu machen“. Sicher eine Idee, die für eine mögliche Wiederholung der Seniorenmesse in Betracht zu ziehen ist. Denn der Zeitpunkt am Tag wird wohl ein Faktor gewesen sein, weshalb der Besuch unter den Möglichkeiten dieser eigentlich stetig wachsenden Zielgruppe blieb. Womöglich hätte man im Vorfeld auch noch noch lauter für die Veranstaltung trommeln können oder müssen.

Dass man mit dem wiederbelebten Format auch Erfahrungen sammeln musste, die es nun in einer Manöverkritik auszuwerten gilt, betonte Christian Schütze, Leiter des Beratungszentrums der Sparkasse, in dem die Messe stattfand. Er zeigte sich dennoch zufrieden und klang einer Wiederholung nicht abgeneigt. Das wäre auch gut, denn das breitgefächerte Format hat durchaus Potenzial. Und es dürfte im Sinne der Geraer Seniorenbeauftragten Hannelore Hauschild sein, die sich wünschte, „der Veranstaltung Zeit zu geben“. Gleichwohl sagte sie im Zusammenhang mit dem Wegfall kleiner Geschäfte in der Innenstadt oder auch der Streichung von Busverbindungen etwas, das man auch auf die Seniorenmesse übertragen kann: Angebote müssen auch genutzt werden, sonst sind sie dauerhaft nicht aufrecht zu erhalten.

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