Laternen in Geraer Fenstern statt auf den Straßen

Gera.  Die Kirchengemeinden in Gera haben sich für den Martinstag in Corona-Zeiten eine Alternative zum Laternenumzug einfallen lassen.

Einen Martinsumzug wie in Gera-Liebschwitz vor zwei Jahren wird es in diesem Jahr in Gera nicht geben. Laternen können stattdessen in die Fenster gestellt werden.

Einen Martinsumzug wie in Gera-Liebschwitz vor zwei Jahren wird es in diesem Jahr in Gera nicht geben. Laternen können stattdessen in die Fenster gestellt werden.

Foto: Archivfoto: Peter Michaelis

Da auch die traditionellen Martinsumzüge am 11. November in diesem Jahr coronabedingt ausfallen müssen, haben die katholische und evangelische Stadtgemeinde Gera eine ökumenische Aktion ins Leben gerufen. Unter dem Titel „Eine Laterne für St. Martin“ werden alle Menschen, vor allem Familien mit kleineren Kindern, eingeladen, ein Licht, eine Kerze oder eine Laterne am Vorabend des 11. November in die Fenster ihrer Wohnungen oder Häuser zu stellen. Diese Aktion könne durch ein Foto in den sozialen Medien unter dem #laternenfenster und #martinstag zusätzlich digital Licht in die Welt bringen.

Wie Benedikt Hentschel, Gemeindereferent der Katholischen Pfarrei St. Elisabeth Gera, in einer Pressemitteilung erklärte, sei gerade jetzt Solidarität und ein Gedenken an den Heiligen Martin wichtig.