Mehrere Einsätze in Gera durch Sturmtief „Sabine“

Gera.  Im Vergleich zu den Vorjahren halten sich die Schäden durch den Sturm in Gera bislang in Grenzen. Kleinere Schäden gibt es auch wieder im Tierpark.

Auf die Straße gewehte Äste in der Karl-Marx-Allee. Sturmtief Sabine hat in Gera zwar einige Feuerwehreinsätze ausgelöst, aber glücklicherweise keine dramatischen Schäden hinterlassen.

Auf die Straße gewehte Äste in der Karl-Marx-Allee. Sturmtief Sabine hat in Gera zwar einige Feuerwehreinsätze ausgelöst, aber glücklicherweise keine dramatischen Schäden hinterlassen.

Foto: Marcel Hilbert

Sturmtief „Sabine“ hat bis Montagmittag keine dramatischen Schäden in Gera hinterlassen. Wie die Geraer Feuerwehr am Montagvormittag in einer Zwischenbilanz schrieb, mussten in Gera bis dahin 14 Einsätze, im Landkreis Greiz 17 Einsätze und im Landkreis Altenburger Land sieben Einsätze gefahren werden. „Es gab glücklicherweise keine verletzten Personen“, heißt es. Die Rettungsleitstelle in Gera war vorsorglich personell aufgestockt worden, hatte die Feuerwehr bereits am Sonntag informiert.

Bei den Einsätzen habe es sich meist um lose Dachziegel, Äste und Bäume auf Straßen und das Absichern von Baustellen gehandelt, heißt es in dem Feuerwehrbericht.

Auch umgestürzte Mülltonnen hätten die Kollegen beschäftigt, sagt Göran Kugel von der Berufsfeuerwehr. In der Gagarinstraße wurde beispielsweise ein Einsatz wegen loser Dachteile gefahren, in der Dr.-Theodor-Neubauer-Straße wegen einer Bauplane, im Rusitzer Weg und der Langenberger Straße sowie in Collis wegen umgestürzter Bäume und Am Kupferhammer wegen eines umgestürzten Strommastes.

Nachdem auch der Montagvormittag noch einmal kräftige Sturmböen bereit hielt, musste die Feuerwehr unter anderem wegen eines umgestürzten Baumes in die Kaimberger Straße und wegen einer vollgelaufenen Tiefgarage in die Prof.-Simmel-Straße ausrücken.

Im Geraer Tierpark waren es diese Sturmböen am Montag, die laut Tierpark-Leiter Ulrich Fischer auch wieder Schaden verursacht haben, allerdings wohl weit weniger schlimm als zurückliegende Stürme. So sei am Wildkatzengehege ein Maschendrahtzaun leicht durch einen Ast beschädigt worden, außerdem seien am Damwildgehege drei Zaunfelder in Mitleidenschaft gezogen worden. „Es sind keine Tiere oder Besucher verletzt worden“, so Fischer.

Der Tierpark wurde vorsorglich am Montag wieder geschlossen, am Dienstag will man lose Äste aus den Baumkronen beseitigen und die Wege sichern, so dass spätestens am Mittwoch wieder geöffnet werden könne. Probleme bereitete dem Tierpark aber noch eine andere Baustelle: die des Wasserzweckverbandes wegen eines Rohrbruchs in der Straße des Friedens. Dadurch sei auch der Tierpark betroffen, sagt Fischer, was größere logistische Herausforderungen bei der Wasserversorgung der Tiere mit sich brachte.