Meine Meinung Vergnügen bereiten

Erstes privates Boulevardtheater in Gera.

Foto: Peter Michaelis

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Losgeprustet habe ich am Sonnabend. Eine Frau fragte mich beim Anblick der Sitzenden in der Spaethe-Passage schelmisch, ob hier Arzttermine vergeben werden. Ich schüttelte lachend den Kopf. Sie fing an zu kichern, ihre Freundin stimmte ein.

Das Ansitzen schien Passanten und Wartenden sichtlich Vergnügen zu bereiten. Heiterkeit möchten auch die Künstler mit ihrem Programm in der neuen Spielstätte verbreiten. Ein fröhliches Antlitz ist ja nicht anstrengend, falls der Operateur die Fäden im Gesicht nicht zu straff gezogen hat.

Mut und Geld haben die Kabarettfreunde aufgebracht, die Kleine Komödie im Hugo zu gebären. Nur wer wagt, gewinnt, heißt es. Unerschrockenheit und Leidenschaft sollten mit ausverkauften Vorstellungen belohnt werden und die nicht nur von Einheimischen. Geras Oberhaupt hofft, dass sich das Neue über die Stadtgrenzen hinaus herumspricht. Aufmerksamkeit haben die Betreiber mit ihrer verrückten Aktion schon erreicht. Wie ein Lauffeuer verbreitete sie der Stuhlgang. Er hat Berlin erreicht.

Ein satirisches Boulevardtheater, privat betrieben, gab es seit Jahren nicht in Thüringen. Gerade Gera ausgewählt zu haben, ist eine feine Sache. Die Stadt ist um eine Spielstätte in einem wunderbaren Ambiente reicher. Und da ziemt es sich für das Publikum, sich bei den Besuchen hübsch anzuziehen. Sozusagen als Referenz.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.