Gera: Mit Psychologie fit für Schule und Lernen

Gera.  Projekt sChOOLcards in Gera entwickelt.

Beate Böhm, Sucht- und Psychiatriekoordinatorin der Stadt Gera, Viktoria Munk-Oppenhäuser, Referatsleiterin Schulentwicklung, Lehrerbildung und Schulpsychologischer Dienst im Staatlichen Schulamt Ostthüringen sowie Anja Pilz, Fachberaterin Gesundheitsförderung bei der AOK Plus, präsentieren die neuen sChOOLcars.

Beate Böhm, Sucht- und Psychiatriekoordinatorin der Stadt Gera, Viktoria Munk-Oppenhäuser, Referatsleiterin Schulentwicklung, Lehrerbildung und Schulpsychologischer Dienst im Staatlichen Schulamt Ostthüringen sowie Anja Pilz, Fachberaterin Gesundheitsförderung bei der AOK Plus, präsentieren die neuen sChOOLcars.

Foto: Foto: Monique Hubka

Der Schulunterricht war und ist momentan für viele Kinder, Jugendliche und Familien eine große Herausforderung wegen der verbundenen Abfolge von Präsenz- und Distanzunterricht. Durch die vorgeschriebenen Maßnahmen konnten alterstypische und nötige soziale Kontakte kaum gepflegt werden.

Schulpsychologen berichten, dass sich viele Mädchen und Jungen sorgen, den Schulstoff nicht mehr zu schaffen. Der Wiedereinstieg in den Unterricht kann nach dieser langen Zeit ohne regulären Unterricht schwerfallen.

Um spielerisch ins Gespräch zu kommen, Ängste zu nehmen und Unterstützung anzubieten, haben die Schulpsychologinnen des Schulamtes Ostthüringen, Mandy Schimmel, Manuela Pracht, Heike Koberstein und Silke Stanzel sChOOLcards entwickelt. Das sind Postkarten mit Sprüchen, Hilfestellungen, Tipps und Ratschlägen.

In Umsetzung mit dem Amt für Gesundheit und Versorgung der Stadt Gera kann das entwickelte pädagogische Arbeitsmaterial gedruckt und Geraer Schulen zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt soll der Auftakt für einen Weg und die Beschäftigung mit dem Thema psychische Gesundheit an Geraer Schulen sein. Die Grundlagen des Projektes bilden die Kooperationsvereinbarung „Gesundheitspartnerschaft“ zwischen der Stadt Gera und der AOK Plus zur Förderung der Gesundheit von Jugendlichen in der Lebenswelt Schule sowie die Kooperation zwischen dem Amt für Gesundheit und Versorgung und dem Schulpsychologischen Dienst des Staatlichen Schulamts Ostthüringen.

Mit der Kooperation bekräftigten Amtsleiterin Monika Jorzik und der Amtsleiter des Schulamtes Ostthüringen, Berthold Rader, dass Gesundheitsförderung in der Schule beachtet und gefördert werden muss. Anja Pilz, Fachberaterin im Bereich Gesundheitsförderung der AOK Plus betont ebenfalls die Wichtigkeit des Themas. „Nur mit Aufklärung und Beteiligung aller Akteure, welche mit dem entwickelten Kartensatz super gelungen ist, kann man diese außergewöhnliche Belastung verarbeiten und bewältigen.“