Neue Ampeln auf der Geraer Heinrichsbrücke kosten 200.000 Euro

Gera  An der Heinrichsbrücke in Gera werden derzeit neue Ampelanlagen installiert.Die Arbeiten dauern fünf und sollen eine Verbesserung für Autofahrer mit sich bringen.

Die beiden rund 20 Jahre alten Ampelanlagen auf der Heinrichsbrücke werden bis voraussichtlich Ende Juli

Die beiden rund 20 Jahre alten Ampelanlagen auf der Heinrichsbrücke werden bis voraussichtlich Ende Juli

Foto: Peter Michaelis

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Nach 20 Jahren musste es endlich sein. Die beiden überalterten Ampelanlagen auf der Heinrichsbrücke werden seit dem 23. Juni vollständig erneuert. Die Bauzeit soll fünf Wochen betragen.

Vor allem die Anlage an der Kreuzung zu den Straßen Am Sommerbad/ Zum Elsterdamm zu erneuern, ohne dass es zu Sperrungen kommt, ist eine Herausforderung. Schließlich ist die Kreuzung ja eine der meistbefahrenen in Gera. Täglich fahren dort nach Angaben der Stadt im Schnitt knapp 45.000 Autos.

200.000 Euro kostet die Sanierung der zwei Ampelanlagen auf der Brücke. Fördermittel gibt es keine für die klamme Stadt. Diese sind für altersbedingte Erneuerungen nicht vorgesehen.

Nachts kürzere Wartezeiten

Die Stadt versuche, die Einschränkungen während der Arbeiten so gering wie möglich zu halten. Es wird zum Beispiel vorwiegend in den Abendstunden, aber auch nachts gearbeitet. Ganz auszuschließen seien Beeinträchtigungen für Autofahrer dennoch nicht. So soll voraussichtlich in einer Nacht die Rechtsabbiegespur von der Straße des Friedens kommend gesperrt werden. Die einen knappen Kilometer lange Umleitung führt dann über die Talstraße. Wann genau die nächtliche Sperrung erfolgt, ist abhängig vom Verlauf der Arbeiten. Für Straßenbahnen soll es keine Einschränkungen geben.

Viel Hoffnung auf kürzere Wartezeiten gibt es nach der Erneuerung leider nicht für Autofahrer. „Die Optimierungspotenziale halten sich im überschaubaren Rahmen“, formuliert es die Stadt. Aber: Das teils mutterseelenalleine Warten an der Kreuzung mitten in der Nacht könnte zumindest weniger werden. Denn nach der Erneuerung sollen die Wartezeiten „weitgehend verringert“ werden. Na immerhin.

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