Erinnerungskultur

Neue Stolpersteine für Gera und erstmals auch für Ronneburg

Redaktion
Zum zehnten Mal werden in Gera Stolpersteine verlegt, zum ersten Mal auch in Ronneburg.

Zum zehnten Mal werden in Gera Stolpersteine verlegt, zum ersten Mal auch in Ronneburg.

Foto: Marcel Hilbert / OTZ

Gera/ Ronneburg.  Am Mittwoch werden elf der Mini-Denkmale in Gera verlegt, drei weitere folgen am Donnerstag in der Nachbarstadt.

Zum mittlerweile zehnten Mal werden in dieser Woche in Gera sogenannte Stolpersteine in Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes verlegt. Die Mini-Denkmale mit den Lebensdaten der früheren Einwohner der Stadt werden in der Nähe von deren einstigen Wohnhäusern oder Wirkungsstätten in den Boden eingebracht und sollen Passanten im übertragenen Sinne stolpern lassen.

Am Mittwoch kommen so elf neue Stolpersteine an vier Stellen zu den bereits vorhandenen 82 Stolpersteinen in Gera dazu. Treffpunkt ist zunächst 15.30 Uhr am Nicolaiberg 6, vor dem dortigen Schulteil des Goethegymnasiums. Dort beginnt Stolperstein-Initiator Gunter Demnig im Beisein des Bürgermeisters Kurt Dannenberg (CDU) sowie interessierter Gäste mit der Verlegung zu Ehren Walter Spiegels. Weitere Steine sollen künftig an Familie Sommerfeld, Hußstraße 12, Familie Wernik, Bauvereinstraße 4 und Familie Derbuel, Berliner Straße 136, erinnern.

Am Tag darauf, so informiert der Organisator der Geraer Stolpersteine, Matthias Weibrecht, werden erstmals auch in Ronneburg drei Stolpersteine verlegt. Dazu sind Interessierte am Donnerstag um 9 Uhr in die Brunnenstraße 2 eingeladen. Im Beisein von Angehörigen werden hier die Stolpersteine für Familie Hirschberg verlegt.

Mehr Infos zu den Geraer Stolpersteinen und zur Spendensammlung: www.stolpersteine-gera.de/

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