Sport, Spaß und funkelnde Augen in der Panndorfhalle Gera

Gera.  Gemeinsam mit dem Stadtsportbund Gera organisiert, finden seit 2005 einmal im Jahr Menschen mit und ohne Handicap sportlich zusammen.

Vor dem Stationsbetrieb folgte eine Aufwärmungsphase für alle Teilnehmer.

Vor dem Stationsbetrieb folgte eine Aufwärmungsphase für alle Teilnehmer.

Foto: Reinhard Schulze

Sie brachten die Panndorfhalle zum Beben, die gut 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 15. Integrationssportfest. Allein der zur Tradition gewordene Einmarsch unter den Klängen der Schalmeienkapelle aus Münchenbernsdorf, ist längst für alle zu einem Höhepunkt geworden, auf den sich die Teilnehmer immer über das ganze Jahr freuen.

„Es geht noch nicht los. Ich gebe das Zeichen. Achtet auf meine Hand“, gibt Ute Pfeil das Kommando. Man lässt sie gewähren und alle finden es toll. „So ist unser Integrationssportfest. Wer hätte 2005 gedacht, dass Jahr für Jahr so viele mitmachen“, freut sich Karsten Besser, 2. Vereinsvorsitzender der OTG 1902 Gera. Gemeinsam mit dem Stadtsportbund Gera organisiert, finden einmal im Jahr seither Menschen mit und ohne Handicap sportlich zusammen.

Unterstützung durch eine Spende

„Ich freue mich, über eine so unheimlich gefüllte Sporthalle und über die vielen schon bekannten, aber auch neuen Gesichter, die sich dieses schöne Sportfest nicht entgehen lassen wollen“, so Jan Förster, Geschäftsführer der Lebenshilfe Gera. Es folgte ein Sturm des Beifalls, als Christian Schütze, Leiter des Beratungscenters in der Hauptstelle der Sparkasse Gera-Greiz in der Schloßstraße, den symbolischen Spendenscheck in Höhe von 4000 Euro an Karsten Besser überreichte und allen Teilnehmern viel Spaß und Freude für die dann folgenden drei Stunden Bewegung wünschte.

Vor dem Stationsbetrieb folgte erst einmal eine Erwärmungsphase, um die Glieder zu lockern und sie so in Schwung zu bringen. Von den zahlreichen Helfern, darunter von der Privaten Staatlichen Fachschule Wirtschaft und Soziales gGmbH in der Keplerstraße waren 13 Stationen aufgebaut worden. Sie reichten von Gymnastik, Korbball, Federball, Tischtennis, Medizinballrollen über Torwandschießen, Wäscheaufhängen, Tauziehen, Sprint bis hin zum Kegeln, Schwungtuch, Luftballon balancieren und Badminton.

Unter den Gästen waren der Geschäftsführer der „Elstertal“ Infraprojekt GmbH, Uwe Merten wie auch Birgit Pohl, die am Abend zuvor bei der Sportlerehrung der Stadt Gera mit der Ehrenurkunde des Sports geehrt wurde.

Fußballspiel ist Tradition

Traditionell gehört zum Integrationssportfest das Fußballspiel. Für die drei Platzierten gab es Pokale, die von Jan Förster an die Teamführer überreicht wurden. Längst zum Maskottchen des Integrationssportfestes ist die Stadtmaus der GWB „Elstertal“ geworden, mit der man sich gern fotografieren lässt, die aber auch sportlich aktiv ist und natürlich bei der Siegerehrung nicht fehlt. Für die Teilnehmer gab es auch bei der 15. Auflage Medaillen, Urkunden und ein Plüschtier, diesmal ein Einhorn. Karsten Besser dankte allen Beteiligten an diesem Jubiläumsturnier, darunter dem Nissan-Autohaus Böttcher in Lusan, welches sich von Beginn an dem Integrationssportfest verbunden fühlt, sowie den Maltesern für die medizinische Absicherung.