Stärkere Unterstützung für Tierheime in Gera, Greiz und Schmölln

Tierheime, wie beispielsweise hier in Gera Milbitz, können einen einmaligen Zuschuss beim Bund beantragen.

Tierheime, wie beispielsweise hier in Gera Milbitz, können einen einmaligen Zuschuss beim Bund beantragen.

Foto: Peter Michaelis / Archiv

Gera.  Einmaliger Zuschuss vom Bund zur Entlastung kann nun beantragt werden:

In intensiven Haushaltsverhandlungen für 2022 habe die SPD-Fraktion im Bundestag die Mehrheit von der Notwendigkeit überzeugen, Tierheime stärker finanziell zu unterstützen, teilt die Abgeordnete Elisabeth Kaiser (SPD) jetzt mit. Tierheime stünden vor der Herausforderung, zahlreiche von den Geflüchteten aus der Ukraine mitgeführte Tiere zu versorgen. Es gehe dabei um die Kosten für Impfung, Kennzeichnung, Registrierung und Quarantäne. Viele Einrichtungen waren schon vor dem Ukrainekrieg am Limit und konnten diese zusätzlichen Belastungen kaum mehr stemmen.

Tierheime können ab 27. September ihre Anträge auf einen einmaligen und nicht rückzahlbaren Zuschuss stellen. Nähere Informationen werden auf der Internetseite der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlicht unter www.ble.de.

„Tierheime in Gera, Greiz, Schmölln und anderen Orten in Ostthüringen möchte ich empfehlen, einen Antrag zu stellen, um die zu bewältigende finanzielle Last abzufedern. Uns ist bewusst, dass Tierheime ebenso mit steigenden Preisen zu kämpfen haben. Hier wollen wir direkt Unterstützung leisten“, so Kaiser.