Verwaiste Sportstätten in Gera am Montag

Gera.  Sportvereine warten in Gera noch auf eine Ansage der Stadtverwaltung.

Auch die Ostvorstädtische Turnhalle blieb am Montag noch gesperrt.

Auch die Ostvorstädtische Turnhalle blieb am Montag noch gesperrt.

Foto: Peter Michaelis

Die Geraer Sportstätten blieben am Montag für den Kinder- und Jugendsport noch verwaist, auch wenn der Freistaat Thüringen eine Sondereindämmungsverordnung erlassen hat, die den organisierten Sportbetrieb für bis 18-Jährige nicht mehr verbietet.

„Aus Sicht des Geraer Stadtsportbunds kann es losgehen. Nur müssen dafür auch die Sportstätten bereitstehen. Der Großteil der Vereine hat seine Infektionsschutzkonzepte angepasst. Man geht sehr verantwortungsbewusst mit der Lage um“, sagte Vereinsberater Christian Magiera.

Bei der Stadt scheint man sich aber schwer zu tun, die Auffassungen fünf verschiedener Ämter und Institutionen unter einen Hut zu bringen. „Der Oberbürgermeister hat gesagt, wir sollen der Stadt noch Zeit geben. Wir hoffen auf eine Freigabe noch am Montagabend“, meinte Katharina Berg vom RSV Blau-Weiß Gera am Montag. Auch die Nachwuchskicker der BSG Wismut und des JFC Gera warten laut der Vereinspräsidenten Steffen Hadlich und Frank Neuhaus ebenso auf die offiziellen Richtlinien der Stadt wie der Geraer Volleyballclub.

Schneller lief das Szenario in Ronneburg ab. Dort hätten die jungen HSV-Handballer am Montag schon wieder trainieren können, wenn sie denn eine Hallenzeit gehabt hätten. Doch Montag ist für sie kein Trainingstag.