Waldhausbrücke in Gera übergeben

Verein Stadtwaldbrücken Gera plant den Wiederaufbau der Marienbrücke. Mit einem 3. Brückenfest an der fertiggestellten Waldhausbrücke hat der Förderverein Stadtwaldbrücken Gera e.V. den Geraer Bürgern das sanierte Bauwerk im ehemaligen Fürstenwald am Sonnabend offiziell zur Nutzung übergeben.

Gera. Mit einem 3. Brückenfest

an der fertiggestellten Waldhausbrücke hat der Förderverein Stadtwaldbrücken Gera e.V. den Geraer Bürgern das sanierte Bauwerk im ehemaligen Fürstenwald am Sonnabend offiziell zur Nutzung übergeben. 250 Gäste nutzten das Fest, um das Bauwerk im Wald zu besuchen.

Das Fest war zugleich Anlass, einen nach alten Vorlagen neu gefertigten Wappenstein und eine große Gedenktafel mit historischen Erläuterungen zur Brücke zu enthüllen und den Sponsoren zu danken. Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm (SPD) würdigte zu diesem Anlass das beispielhafte bürgerschaftliche Engagement der Geraer, besonders in Zeiten knapper Kassen.

Etwa 500 Bürger leisteten mit ihren Spenden einen Beitrag zur Rekonstruktion der historischen Waldhausbrücke nahe Schloss Osterstein. Unter den Sponsoren waren auch viele Unternehmen aus der Region, hauptsächlich Baubetriebe. sagte der Vereinsvorsitzende Heinrich-Dieter Hischer.

Den Wiederaufbau unterstützt hatte auch der Hort der Grundschule "Otto Dix". Die Kinder hatten zu Gunsten der Brücke einen Spielzeugbasar veranstaltet und den Erlös gespendet.

Als Dankeschön übergab der Förderverein Stadtwaldbrücken den Hortkindern zum Brückefest einen "begehbaren" Kaufmannsladen mit Inhalt als Spielzeug. Der Kaufladen wurde an Ort und Stelle mit den Kindern aufgebaut. Die Freude über das Geschenk war groß. Etwa 250 000 Euro hat die Rekonstruktion der Waldhausbrücke gekostet. Geld für Material im Wert von etwa 80 000 Euro hat der Förderverein selbst aufgebracht.

Das neue Brückenvorhaben "Marienbrücke" hat der Verein zum Fest auch bekannt gemacht. Diese Brücke überspannte eine tiefe Schlucht zwischen Fuchsturm und Martinshöhe. Zur Zeit kann der Weg nicht genutzt werden, da es die Brücke seit nach 1945 nicht mehr gibt. Es soll dort ein Wander- und Erlebnispfad durchgängig vom Fuchsturm über die jetzt fehlende Marienbrücke bis hin zu Schloss Osterstein entstehen. OTZ

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