Gesundheit

Welt-Aids-Tag: Krankheit bleibt auch in Gera ein Thema

Gera.  Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Die Geraer Aids-Beraterin macht auf Beratungsangebote und Tests aufmerksam.

Eine Aidsschleife und Kondome. Die rote Schleife ist ein Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken.

Eine Aidsschleife und Kondome. Die rote Schleife ist ein Symbol der Solidarität mit HIV-Infizierten und Aids-Kranken.

Foto: Oliver Berg / dpa

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Der 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Weil der in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, sagt Britta Gerlach ein wenig zerknirscht, werde sie als Aids-Beraterin im Gesundheitsamt in diesem Jahr keine besondere Aufklärungsaktion durchführen. Dennoch ist es ihr ein Anliegen, auch aus Anlass des Tages noch einmal auf die Möglichkeit der Beratung über HIV und Aids sowie zu anderen sexuell übertragbaren Krankheiten sowie auf die anonymen und kostenlosen Aids-Tests hinzuweisen. In der Beratung könne sie noch immer von der gemeinsamen Valentinstags-Aktion mit dem Demokratischen Frauenbund profitieren und gestrickte Liebesbriefchen mit Kondom-Füllung verteilen, sagt sie.

Auch wenn es eine genaue Fallzahl für die Kommune nicht gebe, bleibe die Krankheit auch in Gera ein Thema, berichtet Britta Gerlach aus ihren Beratungen. „Leider sind es auch wieder häufiger jüngere Leute, die sich infizieren“, sagt sie und beobachtet eine gewisse Leichtfertigkeit und Sorglosigkeit. „Man hat das Gefühl, Aids hat ein wenig an Schrecken verloren.“ Die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen zitiert Zahlen des Robert-Koch-Institutes, wonach in Thüringen Ende 2018 etwa 730 Menschen mit HIV und Aids lebten, 570 Männer und 160 Frauen, 22 Menschen haben sich 2019 neu mit HIV infiziert.

Kontakt zur Aidsberatung in Gera: Telefon: 0365/ 838 35 20, E-Mail: aidsberatung@gera.de

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